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Sprache:deutsch
Reihe:Eikoniká. Kunstwissenschaftliche Beiträge, im Auftrag der Görres-Gesellschaft
Bandzählung:9 /EIKO-9
Auflage: 1
Ausstattung: ca. 220 Abb.
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:448
Format:21 x 28 cm
Lieferbarkeit:In Planung
Erscheinungstermin:23.09.2019 (geplant)
ISBN:978-3-7954-3459-5
Verlag:Schnell & Steiner

Mirjam Brandt

Die Patene im Hochmittelalter

Theologie im Bild - Bild in der Liturgie

In dieser Arbeit werden zum ersten Mal die Patenen des 11. bis 13. Jahrhunderts in den Fokus gestellt. Die innovative und vielfältige künstlerische Ausgestaltung der Patene in dieser Zeit zeugt von ihrer - bisher kaum beachteten - Stellung als eines der zentralen Kultobjekte des Christentums.


Was ist eigentlich eine Patene? Wie sieht sie aus, welche Funktion hat sie? Zusammen mit dem Kelch stellt die Patene das wichtigste Objekt im zentralen Moment der Messfeier dar, der Eucharistie. Obwohl beide vasa sacra gerade im Hochmittelalter als künstlerische wie funktionale Einheit funktionieren, kann die Patene durchaus als eigenständiges Kunstwerk gelten. Die vorliegende Arbeit untersucht daher nicht nur Form und Materialität der Patene, sondern auch ihre bildliche Gestaltung und Funktion unter Einbeziehung der theologisch-liturgischen Texte und Quellen, die für das Hochmittelalter Gültigkeit besaßen.
Eine ausführliche Betrachtung ist dem Kelchensemble aus dem Tiroler Stift Wilten gewidmet, das als herausragendes Beispiel für ein theologisch differenziertes Bildprogramm in dieser Zeit gelten kann.

• Erste umfassende Monographie zur Patene des 11. bis 13. Jahrhunderts als eigenständigem Kunstwerk
• Ausführlicher Katalogteil zu den im Text behandelten Einzelobjekten


Die Autorin studierte Kunstgeschichte, Französisch, Theaterwissenschaft und Literaturwissenschaft in Leipzig und Hamburg. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie an der Universität Bonn promoviert. Nach einem Volontariat bei der Bayerischen Schlösserverwaltung arbeitet sie zurzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Darmstadt.