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Sprache:deutsch
Reihe:Festungsforschung
Bandzählung:11 /DGF-11
Auflage: 1
Ausstattung: zahlr. Abb.
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Broschur fadengeheftet)
Seitenzahl:232
Format:17 x 24 cm
Lieferbarkeit:In Planung
Erscheinungstermin:02.12.2019 (geplant)
ISBN:978-3-7954-3447-2
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung e.V.

Der Festungsbau auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg

Die Ära des Festungsbaus war in der Zeit um 1900 keineswegs beendet, sondern trat in eine neue Phase ein. Alleine im Deutschen Reich wurden in den drei Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg rund eine halbe Milliarde Reichsmark für den Festungsbau bereitgestellt, um die Landesverteidigung zu modernisieren.


Der Sammelband dokumentiert die Ergebnisse der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. im Jahr 2017 in Ingolstadt. In den Jahrzehnten bis zum Ersten Weltkrieg ist zu beobachten, dass vielerorts die Auflassung bzw. Zerstörung der siedlungshemmenden Fortifikation einsetzt, die oft nur noch als militärischer Ballast im Wege stand. Andererseits hielten das Militär und die Kommune oft an veralteten Wehrbauten als Nutzbauten fest.
Bestand schon immer ein konkurrierendes Verhältnis zwischen Artillerie und Festungsbau, so bewirkten die zunehmende Reichweite der Geschütze und schließlich die Einführung der Brisanzgranate um 1885 eine schwere Krise im Festungsbau aller großen Militärstaaten. Werkstoffe wie Eisen und Beton waren nun das Mittel der Wahl, um Bestehendes zu verstärken oder Neues zu errichten. Panzertürme, Panzerbatterien und Panzerforts, betonierte Infanteriestellungen, Unterstände und Magazinräume wurden errichtet. Neben der Verstärkung bestehender Anlagen kam es zum Neubau von größeren Festungswerken in bestehenden Festungsgürteln.

• Aktuelles Kompendium zur Festungsforschung
• Hohes Maß an Anschaulichkeit durch enge Verknüpfung von Text und Bild


Mit Beiträgen von: Gl?van Ciprian, Hans Lipp, Volker Mende, Johannes Müller-Kissing, Volker Konstantin Pachauer, ?ukasz Pardela, Per-Ole Pohl, Christoph Rella, Gerd Riedel, Ruth Sandner