148,00 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Quellen und Studien zur Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim
Bandzählung:13 /QSGH-13
Auflage: 1
Ausstattung: 1 farb. Tabellen, 221 farb. Illustrationen, 3 farb. Zeichnungen, 466 s/w Zeichnungen, 606 s/w Illustrationen, 4 s/w Tabellen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:648
Format:21 x 28 cm
Gewicht:3354 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:10.12.2018
ISBN:978-3-7954-3361-1
Verlag:Schnell & Steiner

Saskia Roth, Regula Schorta

Der Hochaltar des Hildesheimer Domes und sein Reliquienschatz

Bd. 1: Der Ort und seine Geschichte Bd. 2: Katalog und Quellen

Als Weltkulturerbe steht der Hildesheimer Dom beispielhaft für Bau und Ausstattung einer mittelalterlichen Bischofskirche. Dazu gehört auch ihr Reliquienschatz. Der spektakuläre Fund von über 600 Reliquienpäckchen, die 1945 aus dem zerstörten Hochaltar des Domes geborgen wurden, wirft ein neues Licht auf den Kirchenbau, die Liturgie und die Kulttraditionen dieses bedeutenden Bischofssitzes.


Die umfassende Dokumentation nimmt, über eine Erfassung der Einzelobjekte hinaus, den Bestand als Ganzen in den Blick. Quellentexte und Bilddokumente erlauben eine Rekonstruktion des ehemaligen, im Kern frühmittelalterlichen Hochaltares, an der sich ablesen lässt, wie der Reliquienschatz über die Jahrhunderte verwahrt und zur Schau gestellt wurde. Den Inhalt des Altars selbst erschließt ein ausführlicher Katalog der Reliquienstoffe, beigegebenen Beschriftungen und Verpackungen, der ganz neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen Kultgeschichte des Domes vermittelt.
Mit dieser reich bebilderten zweibändigen Publikation liegt ein nicht nur für den Hildesheimer Dom, sondern auch für generelle Fragen mittelalterlicher Heiligenverehrung grundlegendes Nachschlagewerk vor, das der Erforschung von Reliquienschätzen wichtige Impulse gibt.

• Erstmalige umfassende Dokumentation der Reliquien aus dem Hochaltar des Hildesheimer Domes mit kommentiertem Heiligenverzeichnis und ausführlichem Quellenanhang

• Grundlegendes Werk, das neue Impulse für die Erforschung mittelalterlicher Heiligenverehrung und Reliquien gibt


Saskia Roth hat Geschichte, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften an den Universitäten Basel und Bologna studiert. Aktuell arbeitet sie im Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug. Die vorliegende Arbeit ist ihre Dissertation an der Universität Zürich. Regula Schorta ist seit 2002 Direktorin der Abegg-Stiftung in Riggisberg.


Herausgeber: Michael Brandt, Regula Schorta