59,00 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 55 s/w Illustrationen, 54 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:248
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1342 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:27.08.2018
ISBN:978-3-7954-3337-6
Verlag:Schnell & Steiner

Felicitas Ehrhardt

Ästhetisches Utopia. Adolf von Hildebrand und sein Künstlerhaus San Francesco di Paola in Florenz

Untersuchungen zu seiner Geschichte und Bedeutung

Im ausgehenden 19. Jahrhundert war das Künstlerhaus des Bildhauers Adolf von Hildebrand begehrter Inspirationsort und Zentrum des deutschen geistigen Lebens in Florenz. Bis zum heutigen Tag hat San Francesco di Paola nichts von seiner Anziehungskraft verloren und gilt als eine besondere Freistätte für Kunst und Geistesleben in Florenz.

• Erstmaliger Einblick in die privat erhaltene Künstlervilla San Francesco di Paola in Florenz in der originellen Darstellungsform einer „Hausbiographie“

• Wichtiger Beitrag zur deutsch-italienischen Kulturgeschichte


Die Arbeit widmet sich erstmals der Geschichte der ehemaligen Klosteranlage sowie seiner herausragenden Rolle als Künstlerhaus im späten 19. Jahrhundert. Dabei wird die historische wie geistige Konstellation in Florenz mit ihrem vielfachen Geflecht von Künstlern und Intellektuellen ebenso in den Blick genommen wie die Symbiose von Arbeit, Wohnen und künstlerischer Geselligkeit, die in San Francesco di Paola verwirklicht wurde.
Analysiert wurden dafür zahlreiche Dokumente aus Archiven und privaten Beständen sowie die zu großen Teilen noch erhaltene künstlerische Ausgestaltung des Anwesens. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Frühphase auf San Francesco, als sich das aufgelassene Kloster zu einem Künstlerdomizil wandelte und für kurze Zeit Schauplatz einer bemerkenswerten Künstlerfreundschaft zwischen Adolf von Hildebrand, Hans von Marées und Conrad Fiedler wurde, die hier eine temporäre Lebens- und Arbeitsgemeinschaft gründeten.


Felicitas Ehrhardt studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation und wurde dort 2017 mit der vorliegenden Arbeit promoviert. Seit 2005 arbeitet sie als Kulturwissenschaftlerin für Museen, Galerien und Künstlerhäuser in Deutschland, der Schweiz und Italien.