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Sprache:deutsch
Reihe:Der Aachener Dom in seiner Geschichte
Bandzählung:2 /AAD-2
Auflage: 1
Ausstattung: 30 farb. Illustrationen, 42, 3 Faltpläne , 12 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Leinen fadengeh. m. Schutzumschlag)
Seitenzahl:240
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1363 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:28.12.2018
ISBN:978-3-7954-3317-8
Verlag:Schnell & Steiner

Kathrin Steinhauer-Tepütt

Die Altäre der Aachener Marienkirche

Standorte, Funktionen und Ausstattung

Im Übergang vom 14. zum 15. Jahrhundert erfuhr die Aachener Marienkirche grundlegende Veränderungen. Innerhalb rund eines Jahrhunderts verdoppelte sich die Anzahl ihrer Altäre, was in Publikationen über den Aachener Dom bisher nur wenig Beachtung gefunden hat.

• Erste grundlegende Auseinandersetzung mit den Standorten der verschiedenen Altäre in der Aachener Marienkirche
• Singulär ist bisher der Altarkatalog mit einer Zusammenstellung und Auswertung der Quellen zu den einzelnen Altären der Aachener Marienkirche und der angrenzenden Kapellen.


Diese Veränderungen gingen mit architektonischen Erweiterungen einher, die insbesondere mit dem Anbau der Chorhalle im Osten und weiterer Kapellen ihren sichtbaren Ausdruck fanden sowie mit einer steten Funktionserweiterung der Kirche: Sie war Pfarr- und Stifts-, aber auch Krönungs- und Wallfahrtskirche. Sie hatten zudem einen grundlegenden Einfluss auf die Nutzung der Kirche und die Errichtung von Altären: Vor Anbau der Chorhalle betrug ihre Anzahl 17, nach Anbau hingegen bereits 32.
Im vorliegenden Band werden die Altäre der Kirche anhand einer Sakraltopographie aufgezeigt und mit Hilfe eines Altarkatalogs die wichtigsten Informationen über diese zusammengetragen. Anhand von Urkunden, Akten und Testamenten wird besonderes Augenmerk auf die liturgischen Quellen gelegt, in denen Bestimmungen und Riten der täglichen Messen Aufschluss über vorhandene Altäre geben.


Kathrin Steinhauer-Tepütt studierte Geschichte, Anglistik und Romanistik in Aachen und wurde dort 2017 mit ihrer Arbeit über die Altäre der Marienkirche promoviert. Während des Studiums arbeitete sie bereits für den Aachener Dom und kuratierte 2014 die Ausstellung „Der Aachener Dom“ im Düsseldorfer Landtag.