69,00 EUR

Sprache:deutsch
Auflage:1
Ausstattung:34 s/w Illustrationen, 4 Stammbäume , 65 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Leinen fadengeh. m. Schutzumschlag)
Seitenzahl:496
Format:24,5 x 22 cm
Gewicht:2287 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:16.12.2019
ISBN:978-3-7954-3299-7
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: William D. Godsey, Veronika Hyden-Hanscho

Das Haus Arenberg und die Habsburgermonarchie

Eine transterritoriale Adelsfamilie zwischen Fürstendienst und Eigenständigkeit (16.–20. Jahrhundert)

Über Jahrhunderte hinweg pflegte die in mehreren west- und zentraleuropäischen Ländern reich begüterte Adelsfamilie Arenberg ein Naheverhältnis zum Haus Habsburg. Der Band untersucht die wechselseitigen Verbindungen dieser hochadeligen Familie mit der Habsburgermonarchie auf unterschiedlichen Ebenen und im internationalen Kontext.


Die Adelsfamilie Arenberg besaß zahlreiche Güter in der Eifel, den Niederlanden, insbesondere den südlichen Niederlanden, später auch in Reichsitalien, und der Habsburgermonarchie sowie in Frankreich, Hannover und Preußen. Über Jahrhunderte stand sie in enger Beziehung zum Haus Habsburg. Der Fokus des Bandes richtet sich zum einen auf die Präsenz der Arenberg an den habsburgischen Höfen in Wien und Brüssel sowie im habsburgischen Militärdienst, zum anderen auf ihre Rolle in der Vermittlung habsburgischer Herrschaft vor allem in den Österreichischen Niederlanden.
Dabei stellt sich die Frage nach Strategien der Macht- und Statusabsicherung sowie des Aufstiegs einer transterritorialen Familie, die lange in den Grenzregionen mehrerer Großreiche – neben der Habsburgermonarchie auch des Heiligen Römischen Reichs und Frankreichs – angesiedelt war.
Darüber hinaus widmen sich einige Beiträge dem Leben und Werdegang von Arenberger Frauen, die in der Familienerinnerung weitgehend der Vergessenheit bzw. Diffamierung anheimfielen.

• Adelsgeschichte in ihren überregionalen Dimensionen und in der Langzeitperspektive

• Jeder Beitrag des Bandes beruht auf ausführlicher Untersuchung unveröffentlichter Quellen