27,00 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 106 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:184
Format:17 x 24 cm
Gewicht:733 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:30.04.2018
ISBN:978-3-7954-3273-7
Verlag:Schnell & Steiner

Gisela Aye

Lüneburger Altäre

Entstehung und Entwicklung vor und nach der Reformation

Salzhandel und Mitgliedschaft in der Hanse waren entscheidende Faktoren für die wirtschaftliche Blütezeit Lüneburgs vom 14. bis 16. Jh. und sorgten für ein selbstbewusstes Auftreten der Stadt und ihrer Bürger, das sich auch in der reichen Ausstattung ihrer Kirchen mit Altären niederschlug. Von den einst rund 130 spätgotischen Altären ist eine stattliche Zahl in Lüneburg, im Umland wie in Museen erhalten, denen das Hauptinteresse des Bandes gilt.


Die erhaltenen Altarretabel wie der Lamberti-Altar oder der Heiligenthaler Altar geben einen Eindruck von der hervorragenden Qualität der Malerei wie der Schnitzarbeiten Lüneburger Meister. Die einzelnen Werke werden in Aufbau und Ausstattung, Ikonographie und theologischen Aussage auf dem Hintergrund der Zeitgeschichte vorgestellt. Dabei geht die Autorin auf die Situation ihrer Entstehung, die Auftragslage, die Lüneburger Werkstätten und deren Meister ein, die z.T. auch aus Hamburg, Westfalen oder dem Rheinland stammten.
Im Mittelpunkt steht die Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit. Doch gibt der Band darüber hinaus einen Überblick über die nachreformatorische Zeit bis hin zu Beispielen der Gegenwart.

• Umfassender Überblick über die erhaltenen Altarretabel aus Lüneburger Werkstätten

• Kunsthistorische Einzelbeschreibung der Objekte von der Spätgotik bis heute