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Sprache:deutsch
Reihe:Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt am Main
Bandzählung:32 /AMF-32
Auflage: 1
Ausstattung: ca. 374 Farb.- und s/w-Abb.
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:496
Format:21 x 28 cm
Lieferbarkeit:In Planung
Erscheinungstermin:12.08.2019 (geplant)
ISBN:978-3-7954-3187-7
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Egon Wamers

Der Tassilo-Liutpirc-Kelch aus dem Stift Kremsmünster

Geschichte - Archäologie - Kunst

Das Stift Kremsmünster beherbergt eines der kostbarsten liturgischen Gefäße des frühen Mittelalters:
einen überreich verzierten und prunkvoll beschrifteten Abendmahlskelch, gestiftet von Baiernherzog Tassilo III. und seiner Gemahlin, der Langobardenprinzessin Liutpirc. Vor etwa 1250 Jahren im Salzburger Raum geschaffen, umgeben seit Jahrhunderten splendor und stupor dieses singuläre Kunstwerk. Der Forschung gilt der Tassilo-Liutpirc-Kelch als Symbol des alten Baierns und einer kurzlebigen Symbiose mediterran-insularer Nachantike. Doch wenig wusste man über seine Herstellung, Authentizität und seine ursprüngliche Funktion. Die Botschaft der geheimnisvollen Bilder und Ornamente blieb trotz mannigfachen Bemühungen ein weithin ungelöstes Rätsel.


Erstmals können jetzt nach einem fünfjährigen Forschungsprojekt eine umfassende deskriptive, fotografische und zeichnerische Dokumentation sowie eingehende archäometrische und goldschmiedetechnische Untersuchungen nach neuestem Stand der Technik vorgelegt werden. Das historische Umfeld und die künstlerische Blüte jener Zeit werden vor dem Hintergrund der glanzvollen Herrschaft Tassilos und seines ränkevollen Sturzes 788 durch Karl den Großen beleuchtet. In detektivischer Akribie werden die verlorene Schatzkunst Tassilos III. wieder zum Leben erweckt und das enigmatische Bildprogramm des Tassilo-Liutpirc-Kelches als allegorische Visualisierung der Himmelsstadt entschlüsselt.