34,00 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Römisch Germanisches Zentralmuseum
Bandzählung:130 /RGZM-130
Auflage: 1
Ausstattung: 23 farb. Illustrationen, 31 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:300
Format:21 x 30 cm
Gewicht:1678 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:24.01.2017
ISBN:978-3-7954-3161-7
Verlag:Schnell & Steiner

Konrad Weidemann, Margarete Weidemann

Römische Staatskalender aus der Spätantike

Die von Furius Dionisius Filocalus und Polemius Silvius überlieferten römischen Staatskalender und deren historische Einordnung

Der in das Jahr 354 datierte illustrierte Kalender des Filocalus ist in mehreren fragmentarischen Kopien überliefert, die vollständigste stammt aus der Zeit um 1620/1629. Vom Kalender des Polemius Silvius, datiert auf das Jahr 449, gibt es nur eine komplette Kopie aus dem 12. Jahrhundert.


Der in das Jahr 354 datierte illustrierte Kalender des Filocalus ist in mehreren fragmentarischen Kopien überliefert, die vollständigste stammt aus den Jahren um 1620/1629. Vom Kalender des Polemius Silvius, datiert auf das Jahr 449, gibt es nur eine komplette Kopie aus dem 12. Jahrhundert.

Der Kalenderkodex des Filocalus wurde aus den vorliegenden Handschriften rekonstruiert. Die Entstehung des Kodex datiert in die Jahre 356/360, das Monatskalendarium mit den Termineinträgen in das Jahr 298. Das Kalendarium mit den Termineinträgen des Polemius Silvius gehört in die Zeit um 395/423. Ein Vergleich der Termineinträge beider Kalender ergibt, dass der diokletianische Kalender bis zum Ausgang des 4. Jahrhunderts aktualisiert, jedoch an der Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert grundlegend reformiert worden ist.