69,00 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Eikoniká. Kunstwissenschaftliche Beiträge, im Auftrag der Görres-Gesellschaft
Bandzählung:7 EIKO-7
Auflage: 1
Ausstattung: 40 Farbtafeln , 61 s/w Illustrationen
Erscheinungstermin:13.09.2016
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:272
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1448 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-3128-0
Verlag:Schnell & Steiner

Esther-Luisa Schuster

Visuelle Kultvermittlung

Kölner und Hildesheimer Bischofsbilder im 12. Jahrhundert

Die heiligen Bischöfe Bruno, Heribert und Anno von Köln sowie Bernward und Godehard von Hildesheim erfahren eine intensive Verehrung. Ihre romanischen Darstellungen werden in dieser interdisziplinären und gattungsübergreifenden Studie daraufhin befragt, wie sie in welchen Kontexten dargestellt werden und wie ihre Heiligkeit und Verehrung Betrachtern und Auftraggebern gegenüber im Bild präsentiert wird.


Im 12. Jahrhundert werden mehrere ottonische Bischöfe heiliggesprochen, deren Wirkungs- und Verehrungszeit der Investiturstreit trennt. Darüber hinaus zeichnen sie sich als Klostergründer und Reichsbischöfe besonders aus. Die Autorin untersucht nach einer historischen Einführung in Leben und Wirken sowie Heiligsprechung und Verehrung der hier ausgewählten Kölner und Hildesheimer Bischöfe die Kunstwerke des 12. Jahrhunderts, deren Aufgabe es war, den jeweiligen Bischof als Heiligen darzustellen und seine Heiligkeit dem Auftraggeber und dem Rezipienten entsprechend zu akzentuieren. Es werden sowohl architektonische Umgestaltungen des Kirchenraumes, die der Heiligsprechung vorausgehen oder folgen, als auch Bildwerke betrachtet, seien es Neuschöpfungen, seien es Umarbeitungen, um die ihnen zugrundeliegende Strategie der Kultvermittlung herauszuarbeiten.

• Die gattungsübergreifende und interdisziplinäre Studie erfasst die Strategien, mithilfe derer Bischofsheiligkeit im 12. Jahrhundert visualisiert wird.
• Methodisch innovative Untersuchung zu Traditionen von Bildorten und zum gezielten Einsatz von Ikonographien und Inschriften im Bezug auf die Rezipienten


Studium der Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Klass. Philologie in Bonn, Promotion 2015 mit der vorliegenden Arbeit, ausgezeichnet mit dem Romanikforschungspreis 2015