49,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 399 farb. Illustrationen, 64 s/w Illustrationen
Erscheinungstermin:13.02.2017
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:704
Format:17 x 25,5 cm
Gewicht:2315 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-3121-1
Verlag:Schnell & Steiner

Susanne Kern

Steinernes Mosaik des Todes

Die Inschriften des Stiftes St. Stephan in Mainz

Die Stiftskirche St. Stephan gehört mit ihrer reichen Überlieferung aus Spätmittelalter und Früher Neuzeit zum herausragenden kulturellen Erbe der Stadt Mainz. Von zentraler Bedeutung sind die bisher noch nicht systematisch behandelten Inschriften, von denen die meisten Grabinschriften sind. Das Werk erschließt deren wertvolle Informationen, liefert biographische Angaben zu rund 200 Stiftsherren und würdigt bedeutende Kunstwerke, wie die 1509 zum Tragen der Altarvorhänge geschaffenen „Velumsäulen“ und den 1512 gegossenen Osterleuchter.


Von den rund 220 uns bekannten Inschriften sind noch etwa 76 erhalten. Sie finden sich vor allem auf Objekten, die zum Totenkult gehören, also auf Grabplatten und Epitaphien. Die Dichte der Überlieferung spiegelt die andauernde Bedeutung des Stiftes, von der Gründung durch Erzbischof Willigis (um 990) bis zur Aufhebung 1803.
Die edierten lateinischen Texte wurden alle übersetzt, kommentiert und mit einem wissenschaftlichen Anmerkungsapparat versehen. Durch eingehende Erläuterungen von Begriffen und historischen Zusammenhängen sind sie auch dem interessierten Laien mühelos verständlich. Anliegen des Buches ist es, diesen bedeutenden Komplex einer allgemeinen Öffentlichkeit zu erschließen. Eine Fülle bisher unbekannter Illustrationen trägt zur Veranschaulichung bei und erhöht so den dokumentarischen Wert der Publikation.

* Die Stiftkirche St. Stephan in ihrem historischen Kontext
* Erschließung eines bedeutenden Freidhofs


Dr. Susanne Kern hat Kunstgeschichte, Klassische Archäologie sowie Mittelalterliche und Neuere Kunstgeschichte in Mainz, Paris und München studiert. Sie ist Mitarbeiterin der Forschungsstelle „Die Deutschen Inschriften“ an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.