24,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 66 farb. Illustrationen, 16 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Klappenbroschur fadengeheftet)
Seitenzahl:168
Format:21 x 25 cm
Gewicht:740 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:18.03.2016
ISBN:978-3-7954-3102-0
Verlag:Schnell & Steiner

Wolfgang Minaty

Grünewald im Dialog

500 Jahre Isenheimer Altar in Kunst, Literatur und Musik

Was sagte Paul Klee über Matthias Grünewald? »Er erschreckte mich furchtbar.« Und der Amerikaner Arshile Gorky? »I like Grunewald.«
Es ist spannend, welche Urteile über Grünewald gefällt wurden. Der Bogen reicht von Goethe bis zu Beuys und Baselitz. Das Hauptaugenmerk beanspruchte der Isenheimer Altar. Dieses Werk von Matthias Grünewald ist einer der berühmtesten religiösen Bildkomplexe der Kunstgeschichte überhaupt. Vor 500 Jahren ist er vollendet worden - und hat die Menschen in den Bann gezogen bis heute.


Dennoch verblüfft es, zu sehen, wer alles seine Meinung abgegeben hat: natürlich Künstler und Historiker, aber auch Schriftsteller, Komponisten, Filmemacher, Politiker, Theologen, Physiker und Philosophen. Erstmals sind alle diese Urteile und Fehlurteile zusammengefasst, eingeordnet und kommentiert und den Bildtafeln Grünewalds, nicht nur denen aus Isenheim, direkt gegenübergestellt. Herausgekommen ist ein spektakuläres Gemisch aus Richtigem, Fragwürdigem und Persönlichem, ausgesprochen von so bedeutenden Geistern wie Pablo Picasso, Paul Klee, Salvador Dalí, Georg Baselitz, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Marie Luise Kaschnitz, Albert Schweitzer, Philipp Melanchthon, Martin Buber, Joseph Ratzinger, Luis Buñuel, Jean-Paul Sartre und vielen mehr.

* 500 Jahre Isenheimer Altar - eine Hommage an Grünewald aus dem Blickwinkel von Gläubigen und Atheisten
* Ein reizvolles Wechselspiel - Grünewalds Bilder, konfrontiert mit Zitaten aus mehreren Jahrhunderten


Wolfgang Minaty hat Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg im Breisgau studiert, war viele Jahre Redakteur der Tageszeitung »Die Welt«, arbeitet jetzt als freier Journalist in München und ist Autor von Büchern zum Thema Loreley, Expressionismus und Döblin.