49,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 37 farb. Illustrationen, 15 s/w Illustrationen
Erscheinungstermin:28.07.2016
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:240
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1298 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-3070-2
Verlag:Schnell & Steiner

Gerhard Steigerwald

Die frühchristlichen Mosaiken des Triumphbogens von S. Maria Maggiore in Rom

Worum geht es in den Mosaiken von S. Maria Maggiore? Warum wurde das Bildprogramm auf diese Art und Weise gestaltet? Im vorliegenden Band fasst der beste Kenner der frühchristlichen Mosaiken von S. Maria Maggiore seine langjährigen Forschungen zu einer dichten Synthese zusammen. Es gelingt ihm, eine schlüssige Deutung des Triumphbogenmosaiks vorzulegen, die auch Bilder des Langhauses einbezieht.


Der Autor erkennt im Weihegedicht der Basilika den Schlüssel zum Verständnis ihres Mosaikzyklus: Die Gottheit des Menschen Jesus wird als verlässliches Glaubensfundament dem Volk Gottes im Bild demonstriert. Bild für Bild wird analysiert, wie die einzelnen Szenen verschiedene Aspekte der Gottheit Jesu ins Bild setzen. Das Bildprogramm entsteht vor dem Hintergrund soeben abgeschlossener, die gesamte Kirche berührender theologischer Differenzen, deren Beilegung in einem eindrucksvollen Bildprogramm besiegelt wird. Dieses zeigt nicht nur Szenen der Kindheit Jesu von der Verkündigung bis zum Kindermord und den Magiern bei Herodes, sondern schließt auch noch Szenen aus dem Langhaus ein, die auf Ereignisse des Alten Testaments zurückgreifen. Die am 5. August 434 durch Papst Xystus III. (432-440) geweihte Kirche trägt dazu bei, der von heidnischen Prachtbauten geprägten ewigen Stadt sowie dem Römischen Reich ein christliches Antlitz zu geben.

* Schlüssige Deutung eines der bedeutendsten frühchristlichen Kunstwerke Roms
* Summe langjähriger Forschungen zu S. Maria Maggiore


Dr. Gerhard Steigerwald, promovierter Theologe und pensionierter Gymnasiallehrer, beschäftigt sich nach Publikationen zu anderen Themen der Christlichen Archäologie seit 2001 ausschließlich mit den Mosaiken von S. Maria Maggiore und legt hier die Summe seiner Forschungen vor.