19,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 94 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:104
Format:17 x 24 cm
Gewicht:486 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:09.03.2016
ISBN:978-3-7954-3051-1
Verlag:Schnell & Steiner

Ludmila Kvapilová

Steinskulptur in der Oberpfalz um 1400

Die unter den Pfalzgrafen bei Rhein zwischen 1380 und 1430 in der Oberpfalz entstandenen Skulpturen aus Stein nehmen aufgrund ihrer stilistischen Andersartigkeit eine Sonderstellung innerhalb der Kunst Altbayerns ein. Zum ersten Mal werden sie in ihrer Gesamtheit und im Bezug zueinander im Kontext der Zeit dargestellt.


Die historische Oberpfalz, die um 1400 als »das Land der Pfalz zu Bayern« zur Rheinpfalz gehörte, erlebte unter den Pfalzgrafen - insbesondere während der Regierungszeit des Pfalzgrafen und seit 1400 römisch-deutschen Königs Ruprecht I. - eine Blütezeit, die sich auch auf das Kunstschaffen auswirkte. In diesem Band werden sowohl die an Architektur zahlreich erhaltenen als auch freistehende Skulpturen untersucht. Den Schwerpunkt bilden Kunstwerke in der Residenzstadt Amberg, im Vitztumamt Nabburg und in der ehemaligen Benediktinerabtei St. Peter in Kastl, die in einem engen künstlerischen Zusammenhang zueinander stehen, außerdem solche in der jüngeren Residenzstadt des Pfalzgrafen Johann, Neumarkt, und seinem Geburtsort Neunburg vorm Wald sowie in Sulzbach, Weiden und Cham. Von besonderem Interesse sind die Beziehungen zwischen hiesigen Bauhütten sowie die Einflüsse benachbarter Kunstzentren.

• Erste wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Steinskulptur in der historischen Oberpfalz in ihrer charakteristischen Ausprägung
• Ausstattung mit 70 Abbildungen eines wenig bekannten Skulpturenschatzes


Studium und Forschungsaufenthalte an Universitäten in Prag, Regensburg und Salzburg, Promotion an der Universität in Erlangen-Nürnberg über das Thema »Vesperbilder in Bayern von 1380 bis 1430 zwischen Import und einheimischer Produktion«. Wissenschaftliches Volontariat am Museum Schnütgen in Köln, derzeit am Diözesanmuseum Bamberg. Forschungsschwerpunkt in der spätgotischen Skulptur des süddeutschen Raumes. Zahlreiche Publikationen und Mitarbeit an Ausstellungen. Seit vielen Jahren als Kunstgutachterin tätig.