34,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 29 s/w Illustrationen, 100 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:15.10.2015
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:136
Format:21 x 28 cm
Gewicht:843 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-3043-6
Verlag:Schnell & Steiner

Eva-Andrea Wendebourg

Franz Wilhelm Voigt (1867-1949)

Ein Maler der „Scholle“

Franz Wilhelm Voigt (1867-1949) gehörte der Künstlervereinigung „Scholle“ an, die er u.a. mit Fritz Erler, Gustav Bechler, Walter Höfer 1899 in München begründet hat. Trotz reger Ausstellungstätigkeit und großer Wertschätzung durch die zeitgenössische Kunstkritik finden sich Voigts Werke selten in Museen, so dass er nahezu vergessen ist. In den letzten Jahren hat ein Sammlerpaar zahlreiche Gemälde des Künstlers zusammengetragen, die einen Blick auf Voigts Gesamtwerk erlauben.


Die Zugehörigkeit zur „Scholle“ ermöglichte Voigt die Teilnahme an Ausstellungen im berühmten Münchner Glaspalast, wo er als Maler bäuerlicher Genreszenen hervorgetreten ist. Später war er als Porträtmaler erfolgreich, wandte sich aber nach dem Ersten Weltkrieg ausschließlich der Landschaftsmalerei zu. Seine neuen künstlerischen Schwerpunkte führten zu einem deutlichen Stilwandel, der zunehmend vom Impressionismus geprägt ist. Mit seinen stimmungsvollen Landschaftsdarstellungen hat er Anteil an dessen Verbreitung in Deutschland.
Der Band geht Leben und Werk des Malers nach, stellt die private Sammlung vor und umfasst ein Werkverzeichnis. So wird erstmals das Gesamtwerk Franz Wilhelm Voigts gewürdigt und die Bedeutung des Malers vor Augen geführt.

+ Wiederentdeckung von Leben und Werk eines Malers der Künstlervereinigung "Scholle"
+ Ansprechend gestalteter, reich bebilderter Band mit Werkverzeichnis


Autorin: Eva-Andrea Wendebourg hat in Gießen, Tours und Freiburg im Breisgau Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte studiert. 1985 wurde sie an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg mit einer Dissertation zum Thema "Westminster Abbey als königliche Grablege zwischen 1250 und 1400" promoviert. Sie hat Kunstgeschichte und Sprachen unterrichtet und war als Museumspädagogin und Übersetzerin tätig. Mit ihrer Familie lebte sie in den U.S.A., Frankreich und den Niederlanden.