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Sprache:deutsch
Reihe:Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Bandzählung:18 JST-18
Auflage: 1
Ausstattung: 213 s/w Illustrationen, 31 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:25.08.2015
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Broschur fadengeheftet)
Seitenzahl:336
Format:21 x 29,7 cm
Gewicht:1455 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2997-3
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Stiftung Thüringer Schlösser u. Gärten

Das Schloss in der Republik

Monument zwischen Repräsentation und Haus der Geschichte - Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten 2013 Band 18

Das Revolutionsjahr 1918 ist ein zentraler Wendepunkt auch in der Geschichte der deutschen Schlösser. Eine Vielzahl von Residenzen und Sommersitzen gelangte praktisch über Nacht in die Verantwortung republikanischer Institutionen. Die meisten wurden dauerhaft zu Museen, einige dienen bis in die Gegenwart der staatlichen Repräsentation.


Die aus den deutschen Königreichen, Herzog- und Fürstentümern hervorgegangenen Länder organisierten die Verwaltung der Bauwerke und die museale Betreuung auf unterschiedliche Weise, die vielfach bis heute nachwirkt. Teils in enger Anlehnung an die alten höfischen Strukturen, teils in bewusster Abgrenzung neu organisiert, wurden die Schlösser und ihr Inventar zu Orten republikanischer Identifikation und Bildung. Anhand zahlreicher Beispiele aus ganz Deutschland werfen die Beiträge des Bandes Schlaglichter auf den administrativen, politischen und denkmalpflegerischen Umgang mit Schlössern von der Weimarer Republik bis in die jüngste Vergangenheit. Die Gründungsphase deutscher Schlösserverwaltungen kommt dabei ebenso zur Sprache wie unterschiedliche denkmalpolitische Strategien während der Zeit der deutschen Teilung und die Nutzung von Schlössern als Orte staatlicher Repräsentation unter den Bedingungen der Republik.

• Neue Forschungen zur Geschichte deutscher Schlösser im 20. Jahrhundert
• Einblicke in das Selbstverständnis deutscher Republiken anhand des Umgangs mit historischen Monumenten


Autoren Cajetan von Aretin, Annette Bohrloch, Rolf Bidlingmaier, Friederike Drinkuth, Michael Enterlein, Johannes Erichsen, Manfred F. Fischer, Sabine Heym, Petra Hinreiner, Michael Hörrmann, Udo Hopf, Franz Nagel, Helmut-Eberhard Paulus, Patricia Peschel/Wolfgang Wiese, Ingo Pfeifer, Ulrich Schütte, Anna Stuhlpfarrer, André Thieme, Christiane Winkler und Samuel Wittwer