69,00 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Beiträge zur Denkmalkunde in Sachsen-Anhalt
Bandzählung:9 /BDS-9
Auflage: 1
Ausstattung: 669 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:400
Format:24 x 30 cm
Gewicht:2290 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:30.09.2014
ISBN:978-3-7954-2881-5
Verlag:Schnell & Steiner

Sebastian Schulze

Mitteldeutsche Bildhauer der Renaissance und des Frühbarock

Werke von überraschender Stilvielfalt und großer künstlerischer Originalität laden ein, sich mit der deutschen Bildhauerei der Renaissance und des Frühbarock zu beschäftigen. Der vorliegende Band bietet neue Forschungsergebnisse zu mitteldeutschen Bildhauern dieser Zeit, ihren Werkstätten und ihrem geographischer Wirkungsradius.


Die außerordentlich reich illustrierte Studie widmet sich dem Zeitraum von etwa 1560 bis 1640 in einem Gebiet, das sich von Westthüringen über das nördliche Harzvorland bis in den Raum Leipzig erstreckt. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Beschäftigung mit sieben Meistern, deren Œuvre durch die Untersuchung ihrer Kunstwerke rekonstruiert wird.
Zu den bedeutendsten Vertretern der Floris-Renaissance in Deutschland zählt durch seine herzoglichen Epitaphien der Gothaer Bildhauer Sebastian Gromann. Als wichtige Werkstatthäupter treten die in ländlichen Orten ansässigen Meister Zacharias Bogenkrantz und Moritz Becke hervor. Der „Meister von Burgscheidungen“, Christoffel Weber, und die Werke in der Region an der Unstrut schlagen geographisch die Brücke zu der Leipziger Bildhauerei um 1600, die mit Heinrich Hünefeld, Levin Tydeche, Valentin Silbermann und Franz Julius Döteber eine der wichtigsten deutschen Bildhauerschulen der Epoche darstellte.


Herausgeber: Elisabeth Rüber-Schütte