14,95 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Wartburg Jahrbuch
Bandzählung:12 /ZJB-WJB-12
Auflage: 1
Ausstattung: 43 farb. Illustrationen, 77 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Leinen fadengeh. m. Schutzumschlag)
Seitenzahl:288
Format:16 x 23 cm
Gewicht:750 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:16.01.2015
ISBN:978-3-7954-2845-7
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Wartburg-Stiftung

Wartburg-Jahrbuch 2012

Mit dem vorliegenden Band tritt das Wartburg-Jahrbuch ins dritte Jahrzehnt seines Bestehens. Das langfristig konzipierte Anliegen, einer interessierten Leserschaft aktuelles Geschehen und neue Forschungsergebnisse möglichst rasch zugänglich zu machen, konnte dabei immer effektiver verwirklicht werden. Die hier publizierten Aufsätze namhafter Fachleute behandeln ausgewählte, für die Wartburg relevante Themen
aus der Geschichtsforschung, der Bau- und Kunstgeschichte sowie der Denkmalpflege.


Mit dem vorliegenden Band tritt das Wartburg-Jahrbuch ins dritte Jahrzehnt seines Bestehens. Das langfristig konzipierte Anliegen, einer interessierten Leserschaft aktuelles Geschehen und neue Forschungsergebnisse möglichst rasch zugänglich zu machen, konnte dabei immer effektiver verwirklicht werden. Die hier publizierten Aufsätze namhafter Fachleute behandeln ausgewählte, für die Wartburg relevante Themen aus der Geschichtsforschung, der Bau- und Kunstgeschichte sowie der Denkmalpflege.

Einen diesmaligen Schwerpunkt setzte wiederum die Bauforschung: Allein drei Beiträge widmen sich dem bisher kaum beachteten Gebäudeensemble von Torhaus, Ritterhaus und Vogtei, das bis zum Reformationsjubiläum 2017 umfassend saniert werden soll. Erstmals vereint eine Studie bildliche Darstellungen und Hand- bzw. druckschriftliche Quellen zum genannten Gebäudekomplex für den Zeitraum von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und wertet diese aus. Ein weiterer Artikel nutzt die vorübergehende, restaurierungsbedingte Freilegung der Innenwände des Landgrafenzimmers, womit die Baugeschichte des Palas partiell präzisiert werden kann. Wiederum im Zeichen der Lutherdekade steht eine Betrachtung über Namen und Aussehen des «Junkers Jörg», die so ursprünglich wie gemeinhin angenommen gar nicht sind. Schließlich rückt der Bericht über die Sonderausstellung der hier verwahrten Lutherbilder auch das während der Wartburgrestaurierung nach 1870 geschaffene und bis Anfang der 1950er Jahre bestehende «Denkmal der Reformation» ins Blickfeld. Der jährliche Baubericht, eine Information zum Erwerb von Nachlassbeständen des Wartburg-Architekten Hugos von Ritgen und die Chronik runden den Jahresüberblick ab.