39,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 9 farb. Illustrationen, 73 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:248
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1252 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:26.09.2012
ISBN:978-3-7954-2573-9
Verlag:Schnell & Steiner

Esther Meier

Joachim von Sandrart

Ein Calvinist im Spannungsfeld von Kunst und Konfession

Viele Künstler fertigten Sakralwerke für eine Bekenntnisgruppe, der sie nicht angehörten. Die religiöse Überzeugung und das religiöse Werk eines Künstlers bildeten oft unversöhnliche Gegenpole. Am Beispiel des Calvinisten Joachim von Sandrart, der zahlreiche Altargemälde für katholische Kirchen malte, wird das Phänomen des konfessionsübergreifenden Bildschaffens im Barock erstmals eingehend analysiert.


Kunst und Konfession stehen seit der Reformation in einem spannungsreichen Verhältnis. Was waren die künstlerischen, sozialen und theologischen Voraussetzungen von Kunstwerken in Kirchen, wie wurden sie präsentiert und wahrgenommen? Diesen Fragen geht der Band anhand des Werkes von Joachim von Sandrart nach. Auch wenn sich im Zeitalter der Konfessionalisierung ein Maler von den theologischen Inhalten seiner Werke betont distanzieren mag, kann er sich doch mit deren Kunstcharakter hochgradig identifizieren.

Erstmalige eingehende Analyse des konfessionsübergreifenden Bildschaffens, seiner Voraussetzung und seiner Rezeption im konfessionellen Zeitalter

Analyse des Werkes Joachim von Sandrarts auf einer breiten kulturgeschichtlichen Basis unter Einbeziehung künstlerischer, sozialer, theologischer und gesellschaftlicher Aspekte


Autorin: Studium der Kunstgeschichte, der Neueren Deutschen Literatur und Christlichen Archäologie in Marburg, Berlin und Rom; Promotion an der Philipps-Universität Marburg, Habilitation an der TU Dortmund; Forschungsprojekt zur Sakralen Kunst in Dresden an der Martin-Luther Universität Halle