49,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 78 farb. Illustrationen, 29 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:288
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1498 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:21.06.2012
ISBN:978-3-7954-2563-0
Verlag:Schnell & Steiner

Hans Georg Wehrens

Der Totentanz im alemannischen Sprachraum

"Muos ich doch dran - und weis nit wan"

Die dichteste Ansammlung von Totentanzdarstellungen in ganz Europa findet sich in den »historischen Landschaften« Elsass, Breisgau, Oberrhein und Hochrhein, Bodensee und Schwaben sowie im Schweizer Mittelland und im Tiroler Bezirk Reutte. Der reich bebilderte Band bietet eine Gesamtdarstellung dieses zentralen Themas in einem Verbreitungsgebiet, das sich mit dem alemannischen Sprachraum deckt.


Im Blickpunkt stehen die monumentalen und graphischen Totentänze vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit, außerdem die zum Teil noch älteren Darstellungen zu den überlieferten Totenlegenden »Die drei Lebenden und drei Toten« und »Die dankbaren Toten«. Was hat es mit den makabren Totentänzen auf sich? Aus welchen Textvorbildern und Bildideen sind sie entstanden? Welche Funktion hatten sie? Diesen Fragen geht der Autor nach und erfasst die bis heute überlieferten ca. 70 Beispiele in Hinblick auf Standort und Umgebung, Gestaltungsart und Erhaltungszustand, Künstler oder stilistische Zuordnung. Die begleitenden Verse werden in der ältesten bekannten Fassung wiedergegeben. Durch die systematische Erforschung der Darstellungen wird der Band zu einem wichtigen Baustein in der Totentanzforschung und liefert einen wichtigen Baustein für die Geschichte des alemannischen Raums im Spätmittelalter und darüber hinaus. Eine Übersichtskarte mit allen behandelten Totentänzen, eine ausführliche Bibliographie, Personen- und Ortsregister erschließen das Werk.

Neues Standardwerk zum Thema Totentanz

Beschreibung und Deutung aller überlieferten Totentänze des alemannischen Raums

Wichtiger Baustein zur Kulturgeschichte des alemannischen Raums im Spätmittelalter und darüber hinaus