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Sprache:deutsch
Reihe:Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Bandzählung:14 /JST-14
Auflage: 1
Ausstattung: 223 s/w Illustrationen, 52 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Broschur fadengeheftet)
Seitenzahl:320
Format:21 x 29,7 cm
Gewicht:1392 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:31.08.2011
ISBN:978-3-7954-2526-5
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Das Kunstwerk in der Residenz. Grenzen und Möglichkeiten der Präsentation höfischer Kultur

Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Band 14 - 2010

Die Frage nach dem angemessenen Umgang mit dem historischen Erbe stellt
sich jeder Generation von Neuem. Dies gilt insbesondere für die
Residenzschlösser, die als Ensembles mit ihrer Architektur und ihrer
Innenausstattung als Spiegel der höfischen Kultur wirken. Nach 1918 wurden in
Deutschland zahlreiche Schlösser zu Museen. Aus Orten von Herrschaft und
Zeremonie wurden innerhalb kurzer Zeit Erinnerungsstätten an die kulturgeschichtliche
Entwicklung Europas während der letzten Jahrhunderte.


Die erhaltene Ausstattung der Residenzen geht selten geschlossen auf eine Epoche
zurück. Raumkunstwerke wurden im Lauf der Jahrhunderte immer wieder überformt
und dem sich wandelnden Herrschaftsverständnis angepasst. Sie sind damit einzigartige
präsente Zeugnisse historischer Entscheidungen. Die Musealisierung der
Schlösser bedeutete ihre Öffnung für die Allgemeinheit, aber auch eine Zäsur in ihrer
steten baulichen und künstlerischen Fortentwicklung im höfischen Rahmen.
Historische Bauwerke sind Chance und Verpflichtung, unsere Geschichte als
Gesamtheit des kulturellen Erbes in anschaulicher Weise nachvollziehbar zu machen.
Die Beiträge dieses Bandes widmen sich anhand zahlreicher Beispiele der Frage, wie
historische Zeugnisse erhalten, wissenschaftlich aufgearbeitet und als authentische
Denkmale präsentiert werden können.

Erscheint am 25.11.2011 anlässlich der feierlichen Überreichung zum 60. Geburtstag
des Direktors der Stiftung Thüringer Gärten und Schlösser Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus.