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Sonderangebot bis 20.12.2019

Sprache:deutsch
Reihe:Handbuch zur Geschichte des Todes im frühen Christentum und seiner Umwelt
Bandzählung:2 /TJCU-2
Auflage: 1
Ausstattung: 135 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:356
Format:17 x 24 cm
Gewicht:895 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:24.09.2010
ISBN:978-3-7954-2407-7
Verlag:Schnell & Steiner

Jutta Dresken-Weiland

Bild, Grab und Wort

Untersuchungen zu Jenseitsvorstellungen von Christen des 3. und 4. Jahrhunderts. Zur Entstehung der frühchristlichen Bildkunst.

Was dachten Christen beim Betrachten von Bildern im Grabbereich, warum suchten sie welche Bilder für ihre Gräber aus und welche Bilder waren ihnen besonders wichtig? Das Buch fragt nach den häufigsten Bildthemen des 3. und 4. Jahrhunderts, nach einem Zusammenhang zwischen ihnen und theologischen Kommentaren sowie nach dem sozialen Hintergrund der christlichen Auftraggeber.


Bilder an und in christlichen Gräbern waren häufig nur für einen bestimmten Personenkreis sichtbar:
Ausgemalte Grabkammern verschloss eine Tür und marmorne Särge wurden oft in der Erde untergebracht, um sie vor Plünderung zu schützen. Die Frage, welche Bildthemen Christen bevorzugten und welche Vorstellungen sie damit verbanden, wird in diesem Band erstmals systematisch gestellt.

Warum erscheint Petrus so häufig auf Sarkophagen und warum wird er so selten in den Katakomben dargestellt? Welche Bedeutung haben Mahldarstellungen? Wie drückt sich die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und die Auferstehung von den Toten in den Bildern aus? Anhand zahlreicher Abbildungen und schriftlicher Quellen werden wichtige neue Forschungsergebnisse über das Werden der frühchristlichen Kunst und über die unterschiedliche soziale Struktur ihrer Auftraggeber vorgestellt.

Neuartiger wissenschaftlicher Zugriff auf die frühchristliche Kunst.


Autorin: Dr. Jutta Dresken-Weiland, außerplanmäßige Professorin für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Göttingen