19,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage:1
Ausstattung:209 s/w Illustrationen, 124 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:224
Format:24 x 30 cm
Gewicht:1394 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:13.10.2009
ISBN:978-3-7954-2297-4
Verlag:Schnell & Steiner

Hannelore Kischkewitz, Renate Germer, Meinhard Lüning

Berliner Mumiengeschichten

Ergebnisse eines multidisziplinären Forschungsprojektes

Das Berliner Ägyptische Museum besaß zu Beginn des 20. Jhs. die größte Mumiensammlung außerhalb Ägyptens. Waren Mumien zunächst nur Kuriositäten, die die Besucher anlockten, so sind sie heute ein wichtiger Bestandteil ägyptologisch-naturwissenschaftlicher Forschung.


Ihr Schicksal von der Grablegung, Ausgrabung und ihrem Transport nach Europa bis zur Computertomographie an der Berliner Charité wird hier von Experten reich bebildert aufgezeigt. Die Röntgenuntersuchung gibt Auskunft über Lebensdaten und -umstände der Verstorbenen sowie
über die Mumifizierungstechnik. Inschriften und Darstellungen auf den Särgen liefern Informationen zum sozialen Umfeld und religiösen Hintergrund der Zeit. Bisher unveröffentlichte Aufzeichnungen in den Grabungstagebüchern berichten von der Auffindung der Mumien. Auf den Spuren jahrtausendealter Zeitzeugen und ihrer Geschichten. Durch diese verschiedenartigen Informationen wird der Band zu einer faszinierenden Lektüre.


"Mit dieser Publikation ist es den beiden renommierten Ägyptologinnen Renate Germer und Hannelore Kischkewitz gelungen, einen umfassenden Einblick in den riesigen Sammlungsbestand des Ägyptischen Museums Berlin an altägyptischen Särgen und ihren Mumien zu vermitteln und somit auch Museumsgeschichte zu schreiben - eine fesselnde, kurzweilige Lektüre. Meisterhafte Abbildungen, von großformatigen Ansichten der Objekte bis zu feinsten Detailaufnahmen, bringen Farbe in das multidisziplinäre Forschungsprojekt." (Mitteilungen des Ägyptologie-Forums der Universität Zürich) "Die Geschichte der Berliner Mumiensammlung von ihren Anfängen zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit wird detailreich und kurzweilig erzählt." (Sokar)