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Sprache:deutsch
Reihe:Regensburger Studien zur Kunstgeschichte
Bandzählung:13 /RSK-13
Auflage: 1
Ausstattung: 112 Duton-, zahlreiche teils farbige Abbildungen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:208
Format:24 x 30 cm
Lieferbarkeit:In Planung
Erscheinungstermin:23.12.2019 (geplant)
ISBN:978-3-7954-2251-6
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Christoph Wagner

Johannes Itten. Tagebuch 1930

Beiträge zu einem Kontrapunkt der Bildenden Kunst

Die historisch-kritische und vollständige Ausgabe dieser von Itten 1930 an der Berliner Itten-Schule im Handabzug hergestellten, bibliophilen Publikation ermöglicht die Wiederentdeckung einer der bedeutenden kunsttheoretischen Schlüsselschriften der Klassischen Moderne. Die wissenschaftliche Erschließung durch den Kommentar und die Einführung Christoph Wagner wird von einer Transkription und einer vollständigen fotografischen Dokumentation in Duoton- und Farbdrucktafeln begleitet.


Johannes Itten entfaltet hier seine seit den Jahren am Weimarer Bauhaus entwickelte Kunst- und Farbenlehre: Ausgehend von den Elementarformen, den Formcharakteren, sind Kapitel u.a. dem Hell-Dunkel-Kontrast, den Proportionen, dem Goldenen Schnitt, den expressiven Formen, den Kontrastwirkungen, den Materialstudien, dem Rhythmus, dem "impressiven", "konstruktiven" und "expressiven" Gestalten, der Komposition, den Formkontrasten, der Gestaltung bewegter Objekte, den Landschaftsstudien, dem Studium des Kopfes, dem Aktstudium, den Raumproblemen in der Malerei oder seiner Vorstellung von den "subjektiven Farben" der Menschen gewidmet.
Erstmals werden die umfangreichen und bislang unbekannten Kapitel zum Studium Alter Meister, zum Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaften sowie zu Ittens Farbenlehre mit allen Abbildungstafeln zugänglich gemacht.


+ Ein Standardwerk der Kunsttheorie der Klassischen Moderne.
+ Vollständige fotografische Dokumentation. Begleitet von einführenden Texten, Kommentaren und einer Transkription


Der Herausgeber: Prof. Dr. Christoph Wagner ist Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg. Nach dem Studium in Saarbrücken, München und Wien promovierte er 1993 mit einer Arbeit über Raphael. 2004 Habilitation mit einer Untersuchung zur Kunsttheorie des Bauhauses. Gewähltes Mitglied der Academia Europaea (London) und Mitglied im Elitenetzwerk Bayern. Gastprofessuren an der Ecole pratique des Hautes Etudes (Sorbonne) in Paris, an der Universität Bern und an der Universität México.