49,90 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Regensburger Studien zur Kunstgeschichte
Bandzählung:3 /RSK-3
Auflage:1
Ausstattung:8 farb. Illustrationen, 13 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:224
Format:17 x 24 cm
Gewicht:806 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:14.07.2008
ISBN:978-3-7954-2091-8
Verlag:Schnell & Steiner

Oliver Jehle

Forma moralis

Laurence Sterne und die Freiheit der Linie

Linien - ein ästhetisches Phänomen, das Formen umschreibt, Inhalte prägt und ihnen sinnliche Dimension verleiht, eine ästhetische Provokation, der gegenüber alle hermeneutischen Versprechen sekundär sind.


Zur "Sudeley" degradiert oder als Spur vergangener Bewegungen zum Diagramm verdichtet, kann die Linie nichts bedeuten oder aber Signum reizvoller Varianz sein. Im Durchgang durch so unterschiedliche Wissensgebiete wie Kunstwissenschaft und Philosophie, Ästhetik und Neurophysiologie rekonstruiert das Buch ein Stück Diskursgeschichte der Aufklärung. Oliver Jehle untersucht Schlüsselmomente dieses Prozesses und widmet sich den scharfsinnigsten Diagnostikern ihrer normsprengenden Valenz: dem Literaten Sterne, dem Künstler Joseph Wright und dem Theoretiker William Hogarth.


"Eindrücklich zeichnet er dabei das Porträt der Epoche der Empfindsamkeit, in der die rationalistische Ästhetik überwunden und der Weg zu Subjektivität und ästhetischer Selbstbezüglichkeit gebahnt wird. Ohne Frage ein lesenswertes und höchst anregendes Buch." (Süddeutsche Zeitung)