49,90 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 79 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:02.07.2007
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Broschur fadengeheftet)
Seitenzahl:352
Format:17x 24 cm
Gewicht:1001 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-1954-7
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Nicola Hille, Monika E. Müller

Zeiten - Sprünge

Aspekte von Raum und Zeit in der Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Studien zu Ehren von Peter K. Klein zum 65. Geburtstag

Was haben Beatus-Handschriften, Goya und mittelalterliche Kreuzgänge miteinander zu tun? Oder Genf, Los Angeles und Marburg? Diese Stichworte bezeichnen eine kleine Auswahl der Forschungsinteressen und Stationen Peter K. Kleins. Denn der Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Tübingen verfolgt vielfältige Interessen und lehrte an den unterschiedlichsten Instituten im In- und Ausland.


Seine Schülerinnen und Schüler haben deshalb ihm zu Ehren eine Festschrift konzipiert, deren Beiträge einen Bogen vom 11. bis zum 21. Jahrhundert spannen. Neue Fragestellungen und teils noch nie analysierte Werke sind Gegenstand innovativer Einzelstudien zu Architektur, Malerei, Skulptur, Grafik und Raumkunst.

Zeit und Raum werden unter wörtlichen oder abstrakten Gesichtspunkten betrachtet: Das Spektrum reicht von der Datierungsproblematik mittelalterlicher Wandmalerei über die Ästhetisierung und zunehmende Politisierung des Raumes im 19. und 20. Jahrhundert bis zum Raum als Bedeutungsträger mit hohem Eigenwert in der zeitgenössischen Kunst.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Darstellung der Transzendenz von Raum und Zeit. "Meditatio mortis" und "ars vitae" sind theologische und moralphilosophische Leitbegriffe, die am Beispiel mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunst verdeutlicht werden. Der Band präsentiert eine fundierte und facettenreiche Auseinandersetzung mit zwei Kategorien der Kunst, die wichtige Bestandteile aktueller Diskussionen sind.

Kenntnisreiche Einzelstudien zu Werken der Architektur, Malerei, Grafik und Raumkunst, die einen zeitlichen Bogen vom 11. bis zum 21. Jahrhundert spannen