49,90 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 2
Ausstattung: 202 Zeichnungen , 172 s/w Illustrationen, 6 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Leinen fadeng. m. Schutzu. im Schuber)
Seitenzahl:496
Format:17 x 22 cm
Gewicht:1097 g
Lieferbarkeit:Vergriffen
Erscheinungstermin:27.01.2000
ISBN:978-3-7954-1291-3
Verlag:Schnell & Steiner

Dom S Sterckx, Gerard de Champeaux

Einführung in die Welt der Symbole

Das Universum als Offenbarung der göttlichen Weisheit: Dieser Gedanke durchzieht die Symbolik des Mittelalters, wie sie in der Kunst sichtbaren Ausdruck gewann.


Die Vorstellung in kosmischen Dimensionen, in denen jedes Ding seinen inneren spirituellen Bezug zum Ganzen hat, brachte gerade in der Romanik Bilder hervor, deren geheimnisvolle und vielschichtige Aussage uns noch heute fasziniert.

Gerard de Champeaux und Dom Sebastian Sterckx erschließen in ihrem fundamentalen Werk die Symbolwelt des Mittelalters anhand bestimmter Themenkomplexe wie Himmel und Erde in den Grundformen Kreis und Viereck, der Mensch als Mikrokosmos oder der Baum als Zeichen für Leben und Aufstieg. Sie schaffen die Grundlage für ein tiefes Verständnis der romanischen Kunst und des Denkens jener Epoche.

Darüber hinaus wird stets auch die Gültigkeit der Symbole über die Kulturen hinweg aufgezeigt. Das gilt beispielsweise für das archetypische Bild des Berges: Er ist Zeichen für die Verbindung von Himmel und Erde, von Mensch und Gott. Er steht im Mittelpunkt der Welt und wird zur Weltachse. Er ist Vorbild des Tempels, und seine Form wird in den Heiligtümern vieler Religionen der Erde nachempfunden.

Das reich illustrierte Buch führt den Leser zu den geistigen Quellen der christlichen Ikonographie. Es wird für ihn zu einer Entdeckungsreise in die "terra incognita" einer Zeichen- und Formensprache, die bis in unsere Zeit nachwirkt.


"Ein Buch, nicht nur Kirchen-Touristen als Ergänzung zu ihrem Reiseführer, das eine ausführliche Hintergrundinformation zu all den Reliefs, Figuren und Bildern des Mittelalters gibt." dieoberpfalz.de "Mit seinem Buch "Die Bilderwelt der Romantik" dringt Marc Thoumien zu den Wurzeln und Quellen der westlichen Kultur vor, die für viele längst in Vergessenheit geraten sind. (...) Einprägsame Zeichnungen zu jedem Begriff und eine Fülle von hervorragenden Fotos romanischer Kunstwerke überwiegend aus Frankreich, aber auch aus Spanien, Italien und Deutschland bieten dem Leser ein ästhetisches Vergnügen." Associated Press "Nach der Lektüre sieht man die Welt mit anderen Augen." ULMER WOCHENBLATT