34,90 EUR

Sprache:deutsch
Auflage:1
Ausstattung:12 s/w Illustrationen, 24 farb. Illustrationen, 1 Zeichnung, 1 Grundriss
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:96
Format:21 x 28 cm
Gewicht:689 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:25.10.2005
ISBN:978-3-7954-1768-0
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Gerhard Schlotter, Christhard G. Neubert

SinnZeichen

Die Fenster von Johannes Schreiter in der Grunewaldkirche zu Berlin

Eine evangelische Kirchengemeinde im Südwesten Berlins entschließt sich im Anschluss an die Instandsetzung ihrer Kirche dazu, den im Wiederaufbau der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts purifizierten Gottesdienstraum neu zu gestalten und mit Fenstern von höchstem Rang auszustatten.


Motor des Vorhabens ist ein aus interessierten Mitgliedern der Gemeinde zusammengesetzter Förderkreis, der sich schon die Grundinstandsetzung des Kirchbaus zur Aufgabe gemacht hatte. Brennende Themen, die Gemeindeleben, Schöpfung und Glaubenswelt berühren, sollen in der Glaskunst ihren sichtbaren Ausdruck finden.

Nach intensiver Suche konnte im Jahr 1989 einer der bedeutendsten Glaskünstler der Gegenwart, Johannes Schreiter (* 1930), für die bevorstehende Aufgabe gewonnen werden.

Der vorliegende Band dokumentiert das gesamte für die Grunewaldkirche geschaffene Werk aus 15 kleinen und neun großen Fenstern, das in seiner Ausdruckskraft und künstlerischen Qualität und Geschlossenheit sicherlich einen Höhepunkt im Œuvre Schreiters darstellt.

Ein kunstkritischer Exkurs über Methodik und Weg von der grafischen Studie bis zum Glasbild führt ein in den Kosmos und die Bildsprache des Künstlers, die Dokumentation der jeweils zum Einbau der Fenster gehaltenen Predigten gibt Auskunft über theologische Aufgabe und liturgische Bedeutung der Fenster im gottesdienstlichen Raum. Schließlich erhellen Beiträge zur Stellung der Kunst in der Kirche und zur Unverzichtbarkeit des Engagements der Gemeinde oder einzelner Gemeindeglieder den Hintergrund, ohne den das Gelingen eines solch ehrgeizigen Projektes nicht möglich wäre.