9,90 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Große Kunstführer / Städte und Einzelobjekte
Bandzählung:220 /GKF-220
Auflage: 1
Ausstattung: 73 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (klebegeb. Pappband)
Seitenzahl:64
Format:17 x 24 cm
Gewicht:347 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:02.05.2005
ISBN:978-3-7954-1714-7
Verlag:Schnell & Steiner

Daniel Burger

Stadt Forchheim

Am Eingang in die Fränkische Schweiz und an der Mündung der Wiesent in die Regnitz gelegen, kann Forchheim auf eine bedeutende Geschichte seit dem Frühmittelalter zurückblicken. Als Pfalz der Karolinger hat sie an der höchsten Rechtsgeschichte lebhaften Anteil.


Seit 1007 gehörte Forchheim zum neu gegründeten Bistum Bamberg und war in dessen weltlichem Besitz die wichtigste südliche Stadt. Das bürgerliche und das kirchliche Element prägen das Stadtbild. Forchheim lag an den Grenzen zu Brandenburg-Bayreuth und der Reichsstadt Nürnberg und war daher von strategischer Bedeutung. Bischof Lamprecht von Brunn errichtete hier ab 1377 eine gotische Stadtburg, die im Inneren umfangreiche Wandmalereien bewahrt.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Stadt zur bambergischen Landesfestung ausgebaut. Die Festungsbauten der Renaissance und des Barock sind in großen Teilen bis heute erhalten. Im Forchheimer Stadtbild dominieren spätgotische und renaissancezeitliche Fachwerkhäuser. Daneben stehen repräsentative Bauten, die unter dem Einfluss so bedeutender Baumeister wie z. B. Balthasar Neumann entstanden.

Das Buch gibt einen Abriss der vielfältigen Stadtgeschichte und stellt in Rundgängen die typischen Bauten dieser romantischen oberfränkischen Stadt vor.