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Sprache:deutsch
Reihe:Bild - Raum - Feier. Studien zu Kirche und Kunst
Bandzählung:3 /SKK-3
Auflage: 1
Ausstattung: 52 s/w Illustrationen, 138 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Broschur fadengeheftet)
Seitenzahl:232
Format:17 x 24 cm
Gewicht:675 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:07.06.2004
ISBN:978-3-7954-1644-7
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Regensburger Domstiftung

Dom im Licht - Licht im Dom

Vom Umgang mit Licht in Sakralbauten in Geschichte und Gegenwart

Die Beleuchtung von Kirchenräumen und -fassaden ist mehr als nur eine technische Herausforderung. Verschiedene Nutzungen - Liturgie, Betrachtung von Kunstwerken und Tourismus - stellen je eigene Anforderungen an die Lichtgestaltung. Dieser Beitragsband erhellt das ganze Spektrum dieses Themas aus theologischer, historischer sowie praktischer Sicht und vermittelt den aktuellen Diskussionsstand.


Kirchen dienen zuallererst als Ort der Liturgie und als Versammlungsraum der Gemeinde zu Gottesdienst und Gebet. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Be- und Ausleuchtung sind einerseits praktisch begründet, andererseits haben sie aber auch eine theologische Dimension. Schon der Begriff "Licht" selbst ist geistig und geistlich vielseitig deutbar. Diesem Anspruch Rechnung zu tragen, ist ein Anliegen dieses Bandes. Bau- und Kirchenhistoriker vermitteln den geschichtlichen Hintergrund und verweisen damit auf die anhaltende Bedeutung des Themas in der Kirchengeschichte.

Demgegenüber hat die "Inszenierung" von Kunstwerken in oder die touristische Nutzung von Kirchräumen andere Prioritäten in Bezug auf die Lichtgestaltung. Diesem Aspekt tragen die Beiträge der Praktiker Rechnung: Architekten und Beleuchtungsfachleute geben Einblick in die technischen Möglichkeiten sinn- und effektvoller Beleuchtung. Zahlreiche illustrierte Beispiele - z. B. Thomaskirche Leipzig, Katharinenkirche Frankfurt a. M., Frauenkirche Dresden, St. Jodok Landshut, Dom St. Peter Regensburg oder Domschatzkammer Köln - zeigen die Aktualität der Diskussion und liefern reichhaltige Anschauung. Schließlich dokumentiert der Band die Diskussionen im Verlaufe des Colloquiums und berücksichtigt Ergebnisse, die sich hieraus bereits ergeben haben.

Ein allgemeingültiges Rezept für die Beleuchtung von Kirchen gibt es jedoch nicht. Der Diskussionsstand liefert aber zusammen mit neuesten Beispielen wichtige Impulse, die Entscheidungsträgern wie auch Praktikern in den Kirchengemeinden Wege für die eigene, beste Problemlösung aufzeigen.