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Sprache:deutsch
Reihe:Schriften des Archivs des Erzbistums München und Freising
Bandzählung:6 /SAEMF-6
Auflage: 1
Ausstattung:
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:1080
Format:17 x 24 cm
Gewicht:2143 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:16.03.2004
ISBN:978-3-7954-1439-9
Verlag:Schnell & Steiner

Julius Kardinal Döpfner. Archivinventar der Dokumente zum Zweiten Vatikanischen Konzil

Archivinventar der Dokumente zum Zweiten Vatikanischen Konzil

Julius Kardinal Döpfner (1913-1976), seit 1961 Erzbischof von München und Freising, war eine der markantesten Gestalten des deutschen Katholizismus im 20. Jahrhundert. Auf dem Zweiten Vatikanum (1962-1965) spielte er als einer der vier Moderatoren eine zentrale Rolle. Die Konzilsakten Döpfners wurden in den letzten Jahren geordnet und verzeichnet.


Das vorliegende Findbuch erschließt diesen hochbedeutenden Bestand erstmals der Öffentlichkeit und ermöglicht eine grundlegende Beschäftigung mit der Rolle Döpfners auf dem Konzil.

Julius Kardinal Döpfner (1913-1976), Bischof von Würzburg (1948-1957) und Berlin (1957-1961), seit 1961 Erzbischof von München und Freising und seit 1965 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, nahm von 1962 bis 1965 an den vier Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil. Das Konzil war das herausragende Ereignis der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts. Dem Charakter nach ein pastorales Konzil, sollte es die Kirche auf ein neues Zeitalter vorbereiten. Seit Beginn der Vorbereitungszeit war Kardinal Döpfner in verantwortlicher Position in die Arbeiten eingebunden. Er war Mitglied der vorbereitenden Zentralkommission, des Sekretariats für außerordentliche Angelegenheiten und der Koordinierungskommission sowie der nachkonziliaren Zentralkommission. Nach dem Tod Johannes' XIII. beriet Döpfner den neuen Papst Paul VI. bei der Konzeption des weiteren Konzilsverlaufs. Die einflussreichste Position erlangte Döpfner 1963 mit der Berufung zu einem der vier Konzilsmoderatoren. In dieser Schlüsselfunktion war er verantwortlich für die programmatische Ausrichtung des Konzils, für den zügigen Gang der Beratungen und für die Klärung strittiger Fragen zwischen Papst und Konzil.

Im Auftrag von Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter wurden die Konzilsakten von Kardinal Julius Döpfner geordnet und verzeichnet. Im vorliegenden Findbuch werden die Konzilsdokumente Döpfners erstmals der Wissenschaft, aber auch der Öffentlichkeit vorgelegt. Anhand dieses Archivinventars ist nun eine grundlegende Beschäftigung mit Erzbischof Julius Kardinal Döpfner als Konzilsvater möglich. Darüber hinaus eröffnet es aber auch einen Zugang zur deutschen Theologie der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts und deren Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung der Konzilsdokumente.