34,90 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Jesuitica
Bandzählung:4 /JES-4
Auflage: 1
Ausstattung: 50 farb. Illustrationen, 26 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Leinen fadengeh. m. Schutzumschlag)
Seitenzahl:378
Format:17 x 24 cm
Gewicht:1187 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:29.04.2002
ISBN:978-3-7954-1252-4
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Rita Haub

Franz Xaver - Patron der Missionen

Festschrift zum 450. Todestag

Am 3. Dezember 1552 starb Franz Xaver vor den Toren Chinas. Der anlässlich seines 450. Todestages erscheinende Sammelband bietet mit 15 reich illustrierten Beiträgen internationaler Wissenschaftler eine umfassende Darstellung von Leben, Werk und Nachwirken des Heiligen, der als Mitbegründer des Jesuitenordens und als größter Missionar der Neuzeit verehrt wird.


Im Zeitalter der Globalisierung hat der Gedanke der Mission für die Jesuiten eine neue Bedeutung gewonnen, wobei der Einsatz für Glaube und Gerechtigkeit zu einem Leitmotiv für den größten katholischen Missionsorden geworden ist. Dieses Engagement hat bei den Jesuiten eine lange Tradition: Hierfür steht insbesondere der Spanier Franz Xaver (1506-1552). Der Mitbegründer des Jesuitenordens erweist sich als Pionier des modernen Missionsgedankens, nach dem der Dialog der Religionen nur gelingen kann, wenn er die tieferen Wurzeln einer Kultur berücksichtigt. Mit dieser Weltoffenheit wird Franz Xaver zum "Patron der Missionen" weltweit.

Die Missionierung des Ostens begann 1541, als Franz Xaver sich als päpstlicher Legat nach Indien einschiffte, wo er ein Jahr später in Goa an Land ging. 1549 betrat er Japan. Die Grenzen seines Arbeitsfeldes reichten vom Kap der Guten Hoffnung bis zum fernen China. Franz Xaver setzte durch sein eigenes Vorbild und die Art und Weise der Verkündigung im Eingehen auf die vorgefundenen Werte Maßstäbe und wurde zum Vorbild jener Missionare, die damals die Botschafter der europäischen Kultur waren.

Der vorliegende Band zeichnet mit 15 Beiträgen ein facettenreiches Porträt: Franz Xavers Freundschaft mit Ignatius von Loyola und seine Vorbildfunktion für die Jesuitenmissionare des 18. Jh. werden ebenso behandelt wie seine Bedeutung für die Hospizbewegung und sein Fortleben in Volksfrömmigkeit, Theater und Musik. Thematisiert wird u.a. die Heiligsprechung von 1622, ein neulateinisches Epos auf seine Missionsreisen vorgestellt, die Tradition der "Litaniae Xaverianiae" in der Musikgeschichte wird aufgezeigt, das Patronat der "Missio Hollandica" beleuchtet und Franz Xavers Verehrung in den Jesuitenkirchen München und Luzern dokumentiert.


"Eine kurze Biographie wie die vorliegende bietet natürlich nicht genug Raum, alle Elemente eines reichen Lebens auszuleuchten, aber sie bietet eine Einführung in das Leben eines der großen Missionare der Kirche." Stimmen der Zeit "In dieser vortrefflichen Festschrift zum 450. Todestag Franz Xavers zeichnen die Beiträge von Wissenschaftlern ein facettenreiches Portrait des Heiligen." Klerusblatt "Alles in allem handelt es sich um eine gelungene Artikelsammlung. Die Überschneidungen und Wiedersprüche zwischen den Aufsätzen schaffen einen Dialog zwischen ganz unterschiedlichen Wissenschaften, die sich mit dem Leben und Werk des großen Missionars beschäftigt, und betonen so seine globale Bedeutung." Archivum Historicum