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Sprache:deutsch
Auflage:1
Ausstattung:118 farb. Illustrationen, 48 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:272
Format:21 x 28 cm
Lieferbarkeit:In Planung Q3/2021
ISBN:978-3-7954-3649-0
Verlag:Schnell & Steiner

Bongardt

Die Kirche St. Maria zur Höhe in Soest und ihre Bildausstattung

Die Kirche St. Maria zur Höhe in Soest setzt sich mit architektonischen Besonderheiten und einer nahezu vollständig überlieferten spätromanischen Bildausstattung von anderen zeitgleichen Kirchenbauten ab. Diese Arbeit untersucht zusammenschauend Kunst und Architektur eines Sakralbaus des 13. Jahrhunderts.


Die Kirche St. Maria zur Höhe in Soest gilt mit ihrer Form einer dreischiffigen, zweijochigen Hallenkirche samt geradem Hauptchor, zweigeschossigem Westbau und axial verschobenem Westturm als entwicklungsgeschichtlich relevante Hallenkirche in Westfalen. Während die Architektur regional bedeutend ist, haben sich im Innern der Kirche ornamentale und figürliche Wandmalereien überliefert, in denen überregionale und sogar transkulturelle Bezüge zum oströmischen Raum sichtbar werden. Bau und Ausstattung sind sowohl formal als auch inhaltlich eng miteinander verzahnt. Daher wird die Kirche St. Maria zur Höhe und ihre bildnerische Ausstattung, unter Berücksichtigung neuster restauratorischer Erkenntnisse und über einen baumonografischen Ansatz hinaus, im Hinblick auf das Zusammenspiel von Kunstwerken verschiedener Gattungen mit dem Kirchenraum unter funktions- und rezeptionsästhetischen Fragestellungen untersucht.

- Erstmalige Klärung der Entstehungs- und damit Funktionsgeschichte, die das Verhältnis von Bau und Ausstattung zueinander aufschlüsselt.
- Klärung der Frage nach einem übergeordneten Gesamtprogramm unter Einbeziehung rezeptionsästhetischer Aspekte für einen Kirchenbau des 13. Jahrhunderts.
- Die Bestimmung von Bildfunktionen, -typen und gattungsverschränkender Phänomene am Beispiel des mittelalterlichen Kirchenraums von St. Maria zur Höhe.


Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte und Klassischen Archäologie in Bochum und Münster. Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, 2015 Promotion im Fach Kunstgeschichte in Paderborn. Von 2016 und 2019 Forschung zur Maritimen Kunst am Deutschen Schifffahrtsmuseum und Mitbegründerin des Netzwerks Maritime Art. Seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Diözesanmuseum St. Afra in Augsburg.