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Sprache:deutsch
Reihe:Diskussionen zur Archäologischen Bauforschung
Bandzählung:13 /DAB-13
Auflage:1
Ausstattung:zahlreiche farbige und s/w Abb.
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:448
Format:20.4 x 27,5 cm
Lieferbarkeit:In Planung Q3/2020
ISBN:978-3-7954-3578-3
Verlag:Schnell & Steiner

Herausgeber: Katja Piesker, Ulrike Wulf-Rheidt (+)

Umgebaut

Umbau-, Umnutzungs- und Umwertungsprozesse in der antiken Architektur

Umbauten, Umnutzungen und Umwertungen bestehender Bauten prägten auch die antike Baukultur. In baulichen Veränderungen wie An-, Um- und Einbauten, aber auch in Restaurierungen, Wiederaufbauten und Translozierungen sowie in der Wiederverwendung von Baugliedern und Baumaterialien spiegeln und spiegelten sich politische, ökonomische, gesellschaftliche und kulturelle Transformationsprozesse.

Publikation einer Tagung des Architekturreferats des Deutschen Archäologischen Instituts im Februar 2018 in Berlin
Untersuchung von Umbauten an Fallbeispielen aus dem gesamten antiken Mittelmeerraum


Mit bauforscherischen Methoden können konkrete Spuren des Umbauens dokumentiert und damit die technischkonstruktive Seite baulicher Transformationsprozesse in der Antike ergründet werden. Diese Spuren umfassen – nur zum Beispiel – Baufugen, umgearbeitete und/oder wiederverwendete Bauglieder, doppelte Verdübelungen und Verklammerungen, sich überlagernde Standspuren etc. Ihr sorgfältiges Studium ermöglicht die Rekonstruktion der Bau- und Umbaugeschichte einzelner Bauten und Ensembles, aber auch – darauf aufbauend – der dahinterliegenden politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gründe und Strategien für Umbau-, Umnutzungs- und Umwertungsprozesse in der antiken Architektur.