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Sprache:deutsch
Bandzählung:5 /OEH-5
Auflage:1
Ausstattung:farbige Abb., 2 Planbeilagen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:192
Format:17 x 24 cm
Lieferbarkeit:In Planung Q3/2020
ISBN:978-3-7954-3567-7
Verlag:Schnell & Steiner

Esther-Luisa Schuster

Das Wandmalereiprogramm aus dem ehemaligen Hildesheimer Domwestbau

Im Haus der Weisheit

Als im 19. Jahrhundert der Westbau des Hildesheimer Doms aus statischen Gründen niedergelegt wurde, ging ein höchst komplexes und anspielungsreiches Wandmalereiprogramm vollständig unter, dessen Inhalt uns glücklicherweise durch eine zeitgenössische Abzeichnung überliefert ist. Es wird in dieser Arbeit vorgestellt und entschlüsselt.


Diese Arbeit, die im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „Innovation und Tradition. Objekte und Eliten in Hildesheim, 1130–1250“ entstanden ist, nimmt eine umfassenden Quellenanalyse vor und kann auf dieser Grundlage das Programm der Wandmalerei im ehemaligen Westbau des Hildesheimer Doms in den Kontext der Gelehrsamkeit des Hildesheimer Klerus einordnen. Erstmals werden die wesentlichen Quellen und Überlieferungen zu dem Programm, darunter auch Inschriften, nicht nur systematisch untersucht, sondern auch im Anhang als Transkriptionen zur Verfügung gestellt. Eine umfassende Bibliographie ergänzt den Forschungsstand zum Wandmalereiprogramm. Erweitert werden die Analysen durch die restauratorische Dokumentation von Wandmalereifragmenten, die bisher dem Programm zugeordnet wurden.

• Erstmalige Veröffentlichung der wesentlichen Quellen zum Wandmalereiprogramm
• Entschlüsselung des Wandmalereiprogramms und Einordung in den Kontext der Hildesheimer Gelehrsamkeit


2005–2010 Studium der Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und Latein an der Universität Bonn; 2015 Promotion mit der Arbeit: Visuelle Kultvermittlung. Kölner und Hildesheimer Bischofsbilder im 12. Jahrhundert. 2015–2018 Wiss. Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt „Innovation und Tradition. Objekte und Eliten in Hildesheim, 1130–1250“; 2018–2019 Projektkoordinatorin der Inventarisierung kirchlicher Kunst im Erzbistum Köln. Seit 2019 Referentin im Cusanuswerk Bischöfliche Studienförderung.