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Sprache:deutsch
Reihe:Römisch Germanisches Zentralmuseum
Bandzählung:148 /RGZM-148
Auflage:1
Ausstattung:196 teils farbige Abb., 119 Tafeln und 1 Beilage (digital)
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:512
Format:21 x 30 cm
Lieferbarkeit:In Planung Q4/2020
ISBN:978-3-7954-3518-9
Verlag:Schnell & Steiner

Mária Wolf

Die Erdburg von Borsod

Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung

Der im Nordosten Ungarns gelegene Burgwall von Borsod ist einer von insgesamt fünf Burgwällen, die zur unter Stephan I. errichtet wurden und deren Zentren im Laufe der Jahrhunderte weder zerstört noch überbaut oder besiedelt wurden.


Der Burgwall wurde zwischen 1987 und 1999 ausgegraben, dabei gelang es, den ehemaligen Komitatssitz, die Gespansburg, die dazu gehörigen Kirchen, ein Gräberfeld und ein ungarisches Dorf aus dem 10. Jahrhundert freizulegen. Die Ausgrabungsarbeiten gewährten aber auch einen Einblick in die spätmittelalterliche Geschichte von Burg und Dorf Borsod. Die Ausgrabungen tragen wesentlich zum Verständnis des Lebens und Wirtschaftens der landnehmenden Ungarn und zur Funktion árpádenzeitlicher Komitatszentren bei.