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Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 130 farb. Illustrationen, 3 s/w Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:128
Format:22 x 30 cm
Gewicht:910 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:21.11.2019
ISBN:978-3-7954-3494-6
Verlag:Schnell & Steiner

Hermann Josef Kugler OPraem

Die Pfarr- und Klosterkirche Windberg

Ein sternenübersätes Gotteshaus für die Herrin der Sterne

Der Windberger Abt Bernhard Strelin (1701–1777) wollte im 18. Jahrhundert mit der Ausgestaltung der Kirche »ein sternenübersätes Gotteshaus für die Herrin der Sterne« bauen. Damit hat er eine theologische Linie für die Deutung der Bilderwelt dieser Kirche vorgegeben. Gleichzeitig verbindet sich der Bau und seine Gestaltung mit der Spiritualität der Prämonstratenserchorherren, die das an die Kirche angebaute Kloster seit 1923 wieder mit Leben erfüllen.


Die Pfarr- und Klosterkirche »Mariä Himmelfahrt« in Windberg ist ein niederbayerisches Kleinod, das vielen unbekannt ist. Der Bau der ursprünglich romanischen Kirche, die am 28. November 1167 durch Bischof Johann IV. von Olmütz konsekriert wurde, geht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Als dreischiffige Pfeilerbasilika ist sie im Hirsauer Reformstil gebaut. Aus dieser Zeit ist die Außenansicht mit den Portalen erhalten sowie der kostbare und einzigartig gestaltete Taufstein aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts. Das Innere der Kirche wurde im 18. Jahrhundert im Stil des Spätbarock und Rokoko völlig neu ausgestaltet. Herausragender Künstler war der in Ostbayern bekannte Straubinger Stuckateur Mathias Obermayr (1720–1799). Die liebevoll und realitätsnah gestalteten Stuckarbeiten an den Seitenaltären und den Kreuzwegstationen sind die Glanzstücke dieser kunstvoll gestalteten Kirche.

- Ein unbekanntes Kleinod in Niederbayern