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Sprache:deutsch
Auflage:1
Ausstattung:ca. 700 Abb.
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:1120
Format:21 x 28 cm
Lieferbarkeit:In Planung
Erscheinungstermin:27.04.2020 (geplant)
ISBN:978-3-7954-3485-4
Verlag:Schnell & Steiner

Hans J. Domsta

Dürener Silber

Die Dürener Goldschmiede und ihre Werke vom späten Mittelalter bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts (2 Bände)

In jahrzehntelangen Forschungen hat Hans J. Domsta die Biographien der Dürener Goldschmiede ermittelt, in Kirchen, bei Schützengesellschaften, in privaten Sammlungen und im Handel erhaltenes Dürener Silber aufgespürt und dieses den bisher unbekannten Meistern zugeordnet. Daraus ist ein faszinierendes Buch über ein heute nahezu unbekanntes Handwerk entstanden, das während vieler Jahrhunderte kostbare und vielfach künstlerisch herausragende Objekte geschaffen hat.


Seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts sind in Düren vereinzelt Goldschmiede nachzuweisen, deren Anzahl im 16. Jahrhundert allmählich zunimmt. Früher als in anderen rheinischen Städten wurden die Erzeugnisse der Dürener Goldschmiede spätestens seit 1546 mit Garantiezeichen versehen, dem Zeichen des Meisters und dem Beschauzeichen der Stadt. Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als das Handwerk bedeutungslos wurde, versorgten Dürener Goldschmiede Kirchen und Klöster der Stadt und des Umlandes und darüber hinaus zwischen Eifel und Niederrhein mit liturgischem Gerät. Wohlhabende Bürger und Adelige kauften hier Tafelsilber. Schützengesellschaften ließen sich in Düren ihre Schützenvögel und die Schilde ihrer Könige anfertigen.

- Grundlagenwerk über 500 Jahre Goldschmiedekunst einer rheinischen Stadt
- etwa 1.000 Abbildungen, von denen viele unbekannt sind und sich in öffentlich nicht zugänglichem Besitz befinden (Kirchen, Schützengesellschaften, Privatsammlungen)