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Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 8 s/w Illustrationen, 28 farb. Illustrationen
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:144
Format:24 x 32 cm
Gewicht:1160 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
Erscheinungstermin:26.09.2019
ISBN:978-3-7954-3473-1
Verlag:Schnell & Steiner

Pius Engelbert O.S.B.

Karolingische Handschriften der Kölner Dombibliothek

Die Handschriften der Kölner Dombibliothek sind ein einzigartiger kultureller Schatz, der weltweit unter Fachleuten bekannt ist. Das vorliegende Werk stellt 28 ausgewählte Codices aus der Zeit vom Ende des 8. Jahrhunderts bis zum Ende des 9. Jahrhunderts in ausführlichen Beschreibungen samt den dazugehörigen Farbtafeln vor.


Die Kölner Dombibliothek ist bis heute im Besitz des Metropolitankapitels der Kölner Erzdiözese. Vergleichbar damit ist nur noch die ältere und berühmtere Biblioteca Capitulare von Verona. Die Kölner Dombibliothek geht auf Erzbischof Hildebald von Köln (vor 787 bis 818) zurück. Er war als enger Mitarbeiter Karls des Großen der oberste Hofgeistliche am Königshof in Aachen. Er ist auch Initiator eines Skriptoriums an der Domschule in Köln, aus dem mehrere der hier besprochenen Handschriften stammen. Darüber hinaus erwarb Hildebald für seine Büchersammlung auch Codices fremder Herkunft. Beides ist von Hildebalds Nachfolgern fortgesetzt worden. Die in diesem Buch behandelten Handschriften zeigen die Entwicklung des Kölner Skriptoriums bis zum Ende des 9. Jahrhunderts und einige der aus anderen europäischen Ländern importierten Bücher. Die 28 Farbtafeln illustrieren den Reichtum der Kölner Dombibliothek in der Karolingerzeit.

- Die vorgestellten frühmittelalterlichen Handschriften bezeugen die Bedeutung Kölns in der Karolingerzeit.
- Wichtiger Beitrag zur Erforschung der Schreibschulen des 9. Jahrhunderts im Reich Karls des Großen und seiner Erben


Abt em. Prof. Dr. Pius Engelbert O. S. B., geboren 1936 in Köln, ist Benediktiner der Abtei Gerleve in Westfalen. Er ist Doktor der Theologie und Paleografo-Archivista der Vatikanischen Schule für Paläographie und Diplomatik. Von 1981 bis 1999 lehrte er Kirchengeschichte an der Benediktinerhochschule S. Anselmo in Rom und der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Von 1999 bis 2006 war er der vierte Abt von Gerleve.