49,95 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Regensburger Domstiftung
Bandzählung:4 RDS-4
Auflage: 1
Ausstattung: 17 farb. Illustrationen, 361 s/w Illustrationen
Erscheinungstermin:12.09.2014
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:488
Format:17 x 24 cm
Gewicht:1540 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2820-4

Markus Huber

Die Westfassade des Regensburger Doms

Konvention und Innovation in einem spätmittelalterlichen Hüttenbetrieb

Über nahezu zwei Jahrhunderte gewachsen, ist die Doppelturmfassade
des Regensburger Doms durch eine Vielzahl
unterschiedlicher Gestaltungsprinzipien geprägt.
Der Band bietet eine grundlegende Analyse und stilgeschichtliche
Einordnung der Architekturformen und
geht auf zentrale Fragen zum Formen- und Ideentransfer
in der Baukunst des ausgehenden Mittelalters ein.


Über nahezu zwei Jahrhunderte gewachsen, ist die Doppelturmfassade des Regensburger Doms durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gestaltungsprinzipien geprägt. Der Band bietet eine grundlegende Analyse und stilgeschichtliche Einordnung der Architekturformen und geht auf zentrale Fragen zum Formen- und Ideentransfer in der Baukunst des ausgehenden Mittelalters ein.

Bei den mittelalterlichen Teilen der Regensburger Domfassade handelt es sich um eine architekturgeschichtlich höchst komplexe Anlage. Deren Architekturformen werden systematisch untersucht und stilgeschichtlich eingeordnet. Unter der Berücksichtigung der ausführenden Baumeister, aber auch der Auftraggeber sowie weiterer maßgeblicher Einflussgrößen wird für die Regensburger Domfabrik im 14. und 15. Jahrhundert ein faszinierendes Netzwerk künstlerischer Beziehungen erkennbar. Die Forschungsarbeit verhilft nicht nur zu einem tieferen Verständnis der Regensburger Kathedrale, sondern beantwortet ebenso Fragen zum Formen- wie Ideentransfer in der Baukunst des ausgehenden Mittelalters und präzisiert so die Stellung Regensburgs zwischen den Kunstzentren in Frankreich und dem Westen des Reichs auf der einen sowie Böhmen auf der anderen Seite.

Erste systematische architekturgeschichtliche Studie zur Regensburger Domfassade
Durch die Scheidung und Charakterisierung der Handschriften der einzelnen Baumeister stellt die Arbeit eine unverzichtbare Grundlage für weitere Forschungen zu den Regensburger Dombaumeistern dar.


Autor: Markus Huber,Studium des Bauingenieurswesens und der Denkmalpflege, Promotion 2012 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seit 2012 bei den staatlichen Sammlungen und Museen in München beschäftigt. Forschungsschwerpunkte: Architektur, Malerei und Plastik des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit