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Sprache:deutsch
Reihe:Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt am Main
Bandzählung:25 AMF-25
Auflage: 1
Ausstattung: 121 s/w Illustrationen, 11 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:08.04.2014
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:152
Format:21 x 28 cm
Gewicht:903 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2838-9

Ingeborg Huld-Zetsche

Die Lampen aus den römischen Töpfereien von Frankfurt am Main-Nied

Das Werk liefert die lang erwartete Typenvorlage der Lampen aus den römischen Töpfereien von Frankfurt-Nied mit Datierung sowie Auswertung der Signaturen dieser Fundgruppe, deren Verbreitungsschwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet liegt. Tonanalysen belegen, dass die „Firmalampen“ ebenso wie die vielgestaltigen, rotbemalten Lampen in Wetterauer Ware aus einer Werkstattgruppe stammen.


In den römischen Töpfereien von Frankfurt am Main-Nied wurden seit hadrianischer Zeit sowohl „Firmalampen“ als auch vielgestaltige, handwerklich anspruchsvolle Leuchtkörper hergestellt. Modelfunde und Tonanalysen belegen, dass diese Lampen einer einzigen Werkstattgruppe zuzuweisen sind. Signaturen und Stempel geben Hinweise auf die Struktur des Betriebs. Zunächst wurden schlichte „Firmalampen“ getöpfert, später brachte man charakteristische, formenreiche Lampen auf den Markt. Hauptabnehmer waren Militärlager und Siedlungen des Rhein-Main-Gebietes. Viele Lampen kamen im Bestattungsritus zum Einsatz. Verbreitung und Datierung lassen darauf schließen, dass zwischen den Lampenherstellern und den Töpfern der Wetterauer Ware aus Nied eine engeZusammenarbeit bestand. Die hier vorgestellte Komplettvorlage ermöglicht so auch einen Einblick in das Wirtschaftsleben im Hinterland des
Limes im 2. Jahrhundert n. Chr.

Archäologische Gesamtdarstellung zur Fundgruppe der Lampen aus den römischen Töpfereien von Frankfurt-Nied
Neue Einblicke in das Wirtschaftsleben im Rhein-Main-Gebiet im 2. Jahrhundert n. Chr.


Autoren: Dr. Ingeborg Huld-Zetsche war 1972-99 Kustodin für provinzialrömische Archäologie am damaligen Frankfurter Museum für Vor- und Frühgeschichte (heute Archäologisches Museum Frankfurt), 1980-91stellvertretende Direktorin des Museums; Dr. Peter Fasold, Dr. Carsten Wenzel,Dr. Gerwulf Schneider