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Sprache:deutsch
Reihe:Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt am Main
Bandzählung:22/2 AMF-22/2
Auflage: 1
Ausstattung: 106 farb. Illustrationen, 79 s/w Illustrationen
Erscheinungstermin:28.08.2015
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:256
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1380 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2762-7

Herausgeber: Egon Wamers

Franconofurd 2

Antiquarische und naturwissenschaftliche Untersuchungen zum spätmerowingischen Adelsgrab im Frankfurter Dom

Das Werk legt eine neue Gesamtanalyse aller Befunde und Einzelfunde aus dem rätselhaften birituellen Kinderdoppelgrab des frühen 8. Jahrhunderts aus dem Frankfurter Dom vor. Zahlreiche antiquarische und naturwissenschaftliche Spezialstudien werfen ein neues Licht auf diese singuläre Grablege aus der Frühgeschichte Frankfurts.


Die Publikation ist das Ergebnis mehrjähriger Forschungen zu dem wohl geheimnisvollsten und spannendsten Grabfund der ausgehenden Merowingerzeit: dem birituellen Kinderdoppelgrab aus dem Frankfurter Dom. Befund und Topographie innerhalb des merowingischen Königshofes Franconofurd, antiquarische, materialkundliche und naturwissenschaftliche Detailanalysen aller Einzelobjekte, neue restauratorische Beobachtungen und Rekonstruktionen sowie 14C-Daten und Isotopenanalysen werden in zahlreichen Einzelbeiträgen unterschiedlicher Spezialisten vorgelegt. In der kulturhistorische Zusammenschau ergibt sich somit eine völlig neue, spektakuläre Deutung dieses singulären Grabfundes, der nicht nur für die frühe politische Geschichte Frankfurts von großer Bedeutung ist, sondern auch für die Religions- und Frömmigkeitsgeschichte an der Wende von der Merowinger- zur Karolingerzeit.


Herausgeber: Prof. Dr. Egon Wamers, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt und Professor am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt, ist Frühmittelalter-Archäologie mit Forschungsschwerpunkten in der Archäologie, Kultur- und Kunstgeschichte der Karolinger- und Wikingerzeit. Koautoren: Dipl.-Rest. Roswitha Goedeker-Ciolek (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz), Prof. Dr. Pieter M. Grootes und Dr. Matthias Hüls (Leibniz Labor für Altersbestimmung und Isotopenforschung der Christian-Albrechts-Universität Kiel), Niklot Krohn (Institut für Archäologische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Sigrun Martins (Archäologisches Museum Frankfurt), Dipl.-Rest. Britt Nowak-Böck (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Bamberg), Dr. Alexandra Pesch (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schleswig), Prof. Dr. Göran Possnert (Tandem Laboratory, Universität Uppsala); Dr. Nils-Jörn Rehbach (Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dipl.-Rest. Ina Schneebauer-Meißner (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München), Dr. Gerwulf Schneider (Arbeitsgruppe Archäometrie, Excellenzcluster 264 TOPOI, Freie Universität Berlin), Dr. Mike Schweissing (Staatsammlung für Anthropologie und Paläoanatomie, München); Dr. Florian Ströbele (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz)