69,00 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Eikoniká. Kunstwissenschaftliche Beiträge, im Auftrag der Görres-Gesellschaft
Bandzählung:4 EIKO-4
Auflage: 1
Ausstattung: 228 s/w Illustrationen, 8 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:27.06.2014
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:320
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1669 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2694-1

Vera Henkelmann

Spätgotische Marienleuchter

Formen - Funktionen - Bedeutungen

Marienleuchter dienten im Spätmittelalter nicht nur der Beleuchtung und Liturgie, sondern vor allem der Devotion sowie der Memoria und Repräsentation ihrer Auftraggeber bzw. Schenker und Betrachter. Erstmalig wird diesem im 15. und frühen 16. Jahrhundert weit verbreiteten Ausstattungsstück eine umfassende, aufwändig bebilderte Untersuchung gewidmet.


Typologie, Datierung und Verbreitung dieses Leuchtertypus, der durch eine zentrale Darstellung Mariens charakterisiert ist, werden ebenso erörtert wie die Frage nach den beteiligten Künstlern. Vor allem aber werden Bedeutung und Funktion solcher Leuchter im Wechselverhältnis mit dem umgebenden Kirchenraum und der spätmittelalterlichen Frömmigkeit untersucht. Ausgehend von Einzelanalysen der weitgehend erhaltenen sowie über Schriftquellen gut erschließbaren Leuchterensembles in Kalkar, Kempen, Erkelenz und Dortmund wird nachgewiesen, dass man Marienleuchtern, die über ihre Beleuchtungsfunktion hinaus als Bilder betrachtet wurden, eine hohe Wirksamkeit im Rahmen der Marienverehrung, Jenseitsvorsorge und Repräsentation beimaß. Sie wurden daher nicht nur in die Liturgie, sondern gleichfalls in Devotion, Memoria und Repräsentation ihrer Auftraggeber bzw. Schenker ebenso wie ihrer Betrachter einbezogen.

Erste Monographie zum Bildtypus der Marienleuchter

Typologie, Funktion und Bedeutung


Vera Henkelmann: Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie Vor- und Frühgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Dissertation über die Marienleuchter wurde an der Technischen Universität Dortmund eingereicht und mit dem Dissertationspreis der Universität Dortmund ausgezeichnet.


Herausgeber: Michael Brandt, Jutta Dresken-Weiland, Volker Michael Strocka