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Sprache:deutsch
Reihe:Große Kunstführer / Potsdamer Bibliothek östliches Europa
Bandzählung:236 GKF-236
Auflage: 2
Ausstattung: 2 s/w Illustrationen, 57 farb. Illustrationen, 1 Plan; 1 Grundriss
Erscheinungstermin:13.03.2013
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband)
Seitenzahl:48
Format:17 x 24 cm
Gewicht:320 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2687-3
Verlag:Schnell & Steiner

Arne Franke

Kronstadt/Brasov

Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt unter der Zinne

Kronstadt/Brasov, am Rande des Karpatenbogens im Burzenland gelegen, wurde seit dem 13. Jh. durch Siebenbürger Sachsen besiedelt und entwickelte sich rasch zu einer bedeutenden Fernhandelsmetropole. Die z.T. noch erhaltene Stadtmauer machte Kronstadt zu einer uneinnehmbaren Festung gegen die osmanischen Eroberungszüge.


Die Altstadt, deren vielfältiges Bild der Große Kunstführer auf mehreren illustrierten Rundgängen beschreibt, ist vor allem durch Bauten des 18. und 19. Jh. bestimmt. Sie entstanden nach dem großen Brand von 1689, dessen Spuren auch der evangelischen "Schwarzen Kirche“ ihren Namen gaben. Das gotische Gotteshaus als südöstlichster Kathedralbau mitteleuropäischer Prägung war Ausgangsort der Reformation ab 1543 und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen anatolischer Teppiche in Europa. Diese sind ebenso wie die orthodoxe Nikolauskirche in der rumänischen Vorstadt oder die jüngst restaurierte Synagoge als Bauten anderer Religionsgemeinschaften Ausdruck für das vielschichtige Bild der bewegten Geschichte Siebenbürgens. Band 2 der Reihe "Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa“ zu einer der bedeutendsten Städte Siebenbürgens.


"Mit seiner ausgewogenen architektonischen Auswahl, begleitet von einem reichen Bildmaterial, das Farbfotografien und Abbildungen historischer Graphiken umfasst, wird Arne Frankes Buch dem Anspruch eines schon lange fälligen Kunstführers für Kronstadt insgesamt gerecht und ist in jedem Fall nicht nur den Kronstadttouristen zu empfehlen." (Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde)


Einführung von: Harald Roth