59,00 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 49 s/w Illustrationen, 407 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:19.03.2013
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (fadengeh. Pappband mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:408
Format:24 x 28 cm
Gewicht:2456 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2530-2
Verlag:Schnell & Steiner

Holger Brülls

Jochem Poensgen - Architektur des Lichts

Werke · Entwürfe · Texte 1956-2012. Anlässlich des 80. Geburtstags des deutschen Glasmalers Jochem Poensgen 2011

Jochem Poensgen (geb. 1931) gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Glasgestaltern der Gegenwart. Die deutsche Glasmalerei der Zeit nach dem II. Weltkrieg verdankt ihm Weltgeltung und international schulebildende Wirkung.


Poensgens künstlerische Anfänge sind in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren von abstrakten und informellen Tendenzen der westdeutschen Nachkriegsmalerei geprägt. Früh aber hat er sich von einer Glaskunst abgewandt, sich am Ideal »freier« Malerei orientiert und den Raum und die architektonische Funktion des Lichtes zum eigentlichen künstlerischen Thema gemacht.
Kein anderes OEuvre der zeitgenössischen Glasmalerei ist an Stilwechseln und experimentellen Neuansätzen so reich wie das Poensgens, keines sucht in solch voraussetzungsloser Radikalität nach immer wieder neuen und individuellen Ansätzen in der Verbindung von Architektur und Glasgestaltung. Höhepunkte im Schaffen Jochem Poensgens sind seine Fenstergestaltungen in der von Rudolf Schwarz entworfenen Essener Andreaskirche und in der berühmten romanischen Klosterkirche zu Jerichow.
Das Buch bietet die erste umfassende Übersicht seines Schaffens. Neben den wichtigsten architekturbezogenen Projekten macht es mit den freien Arbeiten des Künstlers und seinen Texten bekannt, die als wichtiger Beitrag zur Grundlegung einer Theorie der modernen Glasgestaltung gelten dürfen.

Erste Werkübersicht der Arbeiten eines führenden Glasmalers der Gegenwart

Wichtiger Beitrag zur Theorie der modernen Glasgestaltung


Herausgeber: Dr. Holger Brülls, geboren 1962 in Mönchengladbach, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Bonn, 1990 Promotion, seit 1991 Konservator am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle, als praktischer Denkmalpfleger Gebietsreferent für die Städte Dessau und Köthen sowie den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Lehraufträge an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg und der Bauhaus-Universität Weimar, zahlreiche Publikationen zur Kunst- und Baugeschichte, insbesondere des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Praxis und Theorie der Denkmalpflege, zur Orgeldenkmalpflege und zur Glasmalerei.


Beiträge von: Horst Schwebel, Bernhard Hirche, George Resenberg, Eberhard Wimmer
Herausgeber: Holger Brülls