49,95 EUR

Sprache:deutsch
Auflage: 1
Ausstattung: 200 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:22.02.2013
Medium:Buch
Einbandart:Hardcover (Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag)
Seitenzahl:208
Format:21 x 28 cm
Gewicht:1175 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-2515-9

Karen Stolleis

Der Kirchenschatz von St. Leonhard in Frankfurt

Goldschmiede- und Textilkunst 16. bis 20. Jahrhundert

In der ehemaligen Stiftskirche St. Leonhard in Frankfurt hat sich ein reicher Schatz an liturgischen Geräten und Textilien erhalten, der hier erstmals in seiner Gesamtheit auf der Grundlage eingehender Quellenstudien publiziert wird. Das führt zu neuen kultur- und kunsthistorischen Erkenntnissen in der Frankfurter Stadt-und Kirchengeschichte.


Der Bestand umfasst an die achtzig Gold- und Silberwerke und ebenso viele kostbare liturgische Gewänder, die zum großen Teil aus Hofkleidern des 18. Jahrhunderts entstanden sind. Die prachtvollsten Geräte und Paramente stammen aus den säkularisierten Frankfurter Klosterkirchen der Karmeliter und Dominikaner. Deren liturgische Ausstattung ging im frühen 19. Jahrhundert in den Besitz der katholischen Pfarrkirchen über.

An die beiden einführenden Kapitel zur Geschichte des Kirchenschatzes und zu seiner kunsthistorischen Bedeutung schließen sich zwei ausführliche Kataloge zu den liturgischen Geräten und Textilien an. Schwerpunkte bilden Augsburger Gold- und Silberarbeiten, dazu eine große Sammlung von Altarleuchtern sowie Messgewänder aus seltenen Gold-, Silber- und Seidenstoffen. Unter diesen befinden sich Stiftungen der Fürsten von Thurn und Taxis und ihres höfischen Umfelds sowie des vermögenden Stiftsherrn Georg Brentano.

Der großzügig gestaltete und reich bebilderte Band präsentiert das einzigartige Ensemble in seiner Vielfalt und Kostbarkeit.


Dr. Karen Stolleis, Kunsthistorikerin. Seit 1975 in Frankfurt am Main; als freie Mitarbeiterin vor allem in der kirchlichen Denkmalpflege in den Bereichen Paramentik und Schatzkunst tätig. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, u. a. über den Frankfurter Domschatz